Müll wird Möbel

22.10.2018

 
Vepa und Plastic Whale

Müll wird Möbel

Plastic Whale Circular Furniture jetzt auch in Deutschland vorgestellt – der Wal als Vorbild (dup) Amsterdam/Köln – Stop talking. Let's start doing! Mit diesem Anspruch gingen Vepa, niederländischer Hersteller von Büromöbeln, und die Umweltorganisation Plastic Whale an das Problem Plastikmüll heran. Mit dem Projekt Plastic Whale Circular Furniture wurde das aus Amsterdamer Grachten herausgefischte Plastik zu hochwertigen Büromöbeln verarbeitet. Die im Frühjahr in Amsterdam vorgestellte Möbelkollektion, bestehend aus Konferenztisch, Stuhl, Lampen und geräuschdämmenden Wandpaneelen, ist jetzt auch in Deutschland verfügbar.

 

„Aus Plastikmüll schaffen wir Wertstoffe", erzählt Initiator Marius Smit, Gründer von Plastic Whale. „Jedes Jahr fischen wir zusammen mit tausenden Amsterdamer Bürgern Plastikmüll aus den Grachten. Mit diesem Material konnten bereits zehn Designboote hergestellt werden. Nutzen wir dieses Material für Büromöbel, können wir noch viel mehr bewirken. Schließlich gibt es viele Unternehmen, die bei der Ausstattung ihrer Büros Nachhaltigkeit beweisen und einen ökologischen Beitrag leisten können." Das holländische Ministerium für Infrastruktur und Wassermanagement sowie führende Unternehmen wie Vrumona, Nationale Nederlanden und DSM haben bereits als Projektpartner zugesagt.

 

Möbelhersteller Vepa, niederländischer Vorreiter bei nachhaltigen Innovationen, übernimmt hierbei die technische Entwicklung, Produktion und den Vertrieb. „Für die Herstellung der Möbel verwenden wir PET-Flaschen, die Plastic Whale aus den Grachten fischt. Für die Stuhlgestelle kommen Stahlabfälle zum Einsatz. Auf dem Weg zur abfallfreien Produktion sind wir schon weit fortgeschritten und verarbeiten in dieser Kollektion sogar Abfall von Dritten", so Janwillem de Kam, Geschäftsführer von Vepa. „Die Herstellung findet in den Niederlanden unter der Regie von Vepa statt, damit können wir die Nachhaltigkeit garantieren. Das ist einzigartig." Außerdem erhalten Kunden von Vepa eine Vergütung, wenn sie ihre Möbel zurückbringen. So können wertvolle Rohstoffe in den Produktionsprozess zurückfließen und Abfall vermieden werden.

 

Inspiriert vom Wal - Von dem niederländischen Designbüro LAMA Concept stammen die Entwürfe der ungewöhnlichen Kollektion. Dabei diente der Wal als Inspiration. Yvonne Laurysen, Miteigentümerin von LAMA Concept erläutert: „Für dieses faszinierende Säugetier stellt die plastic soup, der in unseren Weltmeeren treibende Plastikmüll, eine große Bedrohung dar. Wir haben einige Merkmale des Wals in unsere Entwürfe einfließen lassen, zum Beispiel die optischen und taktilen Besonderheiten der Haut, der markanten Form und des beeindruckenden Knochenbaus."

 

Turning waste into impact - Ein Teil der Verkaufserlöse aus den Plastic Whale Circular Möbeln wird über die Plastic Whale Foundation in lokale Projekte investiert, die das Problem des Plastikmülls dort angreifen, wo es am dringendsten ist. Eine erste Kooperation kam mit SweepSmart, einer Organisation, die in Indien professionelle Abfalllösungen anbietet, zustande. Außerdem unterstützt Plastic Whale Circular Furniture die Organisation dabei, indische Müllverarbeitungs-anlagen so auszustatten, dass das gesammelte Plastik für weitere Möbel-kollektionen aufbereitet werden kann.

 

Join the mission - Plastic Whale Circular Furniture kann jetzt auch in Deutschland über ausgewählte Händler bezogen werden. „Jedes Unternehmen, das sich für diese Möbel entscheidet, sendet damit ein klares Signal und leistet einen Beitrag für das Thema „Plastikmüll". Im Gegenzug erhält der Käufer qualitativ hochwertige Möbel. Wir möchten und können gemeinsam etwas bewegen – weltweit", so Marius Smit.

 

Konferenztisch Whale Table - Inspirationsquelle für den Entwurf des Konferenztischs ist ein Wal an der Wasseroberfläche, mit seinem auffälligen Blasloch und seinen typischen Konturen. Die Tischplatte besteht aus recyceltem PET-Filz und -Schaum sowie FSC-zertifiziertem Holz. Die robusten Tischbeine aus FSC-zertifiziertem Eichenholz erinnern an die Knochenstruktur des Wals. Der Filzbezug aus geschmolzenen und gepressten PET-Flaschen verleiht der Tischplatte eine luxuriöse Ausstrahlung.

 

Stuhl Whale Tail - Die Form des Stuhls erinnert an die majestätische Schwanzflosse des Wals. Das Stuhlgestell wird aus Stahlabfällen der Produktion bei Vepa hergestellt. Aus recycelten PET-Flaschen entsteht der Filz für die Rückenlehne und das Gewebe für den Polsterbezug. Die Kissenfüllung besteht aus Textilresten, ebenfalls von Vepa.

 

Wandpaneele Whale Panel - Die geräuschdämmenden Wandpaneele, deren Kontur subtil an die geöffneten Kiemen des Wals erinnern, bestehen zu 100 % aus recyceltem PET-Filz. Die Paneele werden auf Wunsch mit indirekter LED-Beleuchtung ausgestattet: ein Blickfang für besondere Effekte.

 

Lampen Barnacle – Die sehr ausgefallenen Lampen sind von Seepocken nspiriert, die sich oft auf der Haut von Walen festsetzen. Die Lampen bestehen aus recyceltem PET-Filz und sind mit energiesparenden LED-Lampen ausgestattet. Ideal über einem Konferenztisch, aber auch einzeln, in verschiedenen Kombinationen oder als attraktive Wandinstallation verwendbar, um spannende Lichteffekte zu schaffen.



Zum Unternehmen | Über Vepa - Seit der Gründung von Vepa im Jahr 1971 hat sich das Unternehmen zu einem der vielseitigsten und nachhaltigsten Büro- und Objektmöbelhersteller der Niederlande entwickelt. Vielseitig, weil die Produkte zu 100 Prozent in eigenen Werken in den Niederlanden hergestellt werden. Dadurch kann ein breites Produktsortiment, aber auch kundenspezifische Lösungen angeboten werden. Das macht Vepa in der Branche einzigartig. Der hochmoderne Maschinenpark ermöglicht darüber hinaus, ständig neue Lösungen im Sinne der Kreislaufwirtschaft zu realisieren – so wie beispielsweise mit der Plastic Whale Circular Furniture-Kollektion im Frühjahr 2018. 400 Mitarbeiter in den vier Werken Hoogeveen, Emmen, Wijchen und Breda arbeiten daran, Vepa mit innovativen, wettbewerbsfähigen und nachhaltigen Produkten in europäischen Märkten prominent zu positionieren. Weitere Informationen: www.vepaprojekt.de


Kontakt:

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