Neues Familienwohnen in Rosenheim

15.04.2013

Jetzt kann’s losgehen - Spatenstich für die neue Wohnanlage in der Finsterwalderstraße Rosenheim

Foto: re
 
GRWS/Spatenstich Finsterwalderstraße

Neues Familienwohnen in Rosenheim

Spatenstich für GRWS-Wohnanlage in Finsterwalderstraße erfolgt (dup) Rosenheim – Erster Spatenstich für ein neues Familienwohnen in der Stadt: Am Donnerstag hat Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer gemeinsam mit Vertretern der Rosenheimer Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft (GRWS) sowie Stadträten und am Bau Beteiligten die Arbeiten für die Wohnanlage an der Finsterwalderstraße 54 bis 78 offiziell gestartet. Die vier Wohnblöcke aus den fünfziger Jahren, die nicht mehr zu sanieren waren, werden durch moderne Neubauten mit 101 Wohnungen, vor allem für große Familien, ersetzt.

Gabriele Bauer würdigte die Baumaßnahme der GRWS als gelungenes Beispiel für eine Modernisierung in der Stadt. Auf dem Grundstück an der Finsterwalderstraße wird die Wohnfläche um über 60 Prozent erhöht – von 4800 auf 7800 Quadratmetern. Die Zahl der Wohnungen klettert von 84 auf 101. Damit antwortet die Stadt mit ihrem Kommunalunternehmen, der GRWS, auf den auch in Rosenheim zu spürenden Mangel an Mietwohnungen.

Große Wohnungen
- Vor allem einkommensschwächere Familien sollen in der neuen Finsterwalderstraße ein familiengerechtes Zuhause finden, betonte beim Spatenstich GRWS-Geschäftsführer Stefan Ludwig. Auch die Architektur der Neubauten ist auf die Bedürfnisse von Familien abgestimmt worden. Elf der 101 neuen Wohnungen werden sogar fünf, 42 vier Zimmer anbieten.

Hoher Schallschutz -Trotz der Lage an der viel befahrenen Äußeren Münchener Straße wohnen Familien in der neuen Wohnanlage geschützt, charakterisierte die GRWS ein Merkmal des Baukörpers. Ein langer Gebäuderiegel dient als Schallschutz. Vor dem Gebäudeteil werden ebenerdig Parkplätze geschaffen, sodass der Baukörper von der Straße abrückt. Alter Baumbestand, der ebenfalls Lärm schluckt, bleibt soweit möglich erhalten. Die Wohnungen orientieren sich nach innen, die Treppenhäuser liegen zu den Straßen.

"Durchströmte“ Höfe
- Im Zentrum der Wohnanlage entsteht ein autofreier Hof mit Treffpunkten, Ruhe- und Spielzonen. Von den Wohnungen aus ist ein freier Blick auf die Höfe möglich, was die Aufsicht spielender Kinder erleichtert, freute sich Ludwig. Durch die Tatsache, dass es sich um „durchströmte Höfe“ mit hoher Fußgängerfrequenz und Aufenthaltsqualität handelt, erhofft sich die GRWS als Bauherrin eine soziale Kontrolle. Den Zusammenhalt der Wohnanlage sollen außerdem eine gemeinsam nutzbare Fahrradwerkstatt sowie Räumlichkeiten im Erdgeschoss als Verwaltung und Mietertreffpunkt fördern. Hier wird in Zukunft auch das soziale Management der Anlage und das ehrenamtliche Engagement von Bewohnern koordiniert, berichtete Ludwig beim Spatenstich.

Wertigkeit der Architektur - Die GRWS legt nach eigenen Angaben bei der Architektur Wert auf eine hochwertige Ausstattung der hellen, barrierefreien Wohnungen: Bäder und Küchen besitzen Fenster, in den Wohnräumen wird Parkett verlegt. Balkone werden als Loggien ausgebildet, die Rückzugsmöglichkeiten bieten. Die Fassaden werden so gestaltet, dass sich Verbrauchsspuren nicht manifestieren können, die Außenanlagen hochwertig möbliert. „Wir zeigen unsere Wertschätzung gegenüber dem Mieter, der sich, so hoffen wir, in unserer neuen Wohnanlage so wohl fühlen wird, dass er sie zu schätzen und zu schützen weiß“, nennt die Geschäftsführung als Ziel.

Familiengerechte Nachbarschaft
-Der Standort für die neue Wohnanlage stellt außerdem einen weiteren Mehrwert dar: Nur 150 Meter entfernt baut die Stadt ein neues Familienzentrum, das im Herbst 2013 fertig gestellt wird. Schule, Kindergarten und ganzjährig nutzbare Sportanlagen liegen in der Nachbarschaft, nur 50 Meter entfernt die Bushaltestelle Richtung Zentrum. Im Aicherpark stehen viele Nahversorgungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Hohe Energieeffizienz
- Die Belegung der Wohnungen, von denen die ersten ab Sommer 2014 bezugsfertig sein sollen, übernimmt nach sozialen Kriterien das Wohnungsamt der Stadt Rosenheim. Die zukünftigen Mieter profitieren auch von hohen Energieeffizienzstandards und einer kontrollierten Wohnraumbelüftung, die sich positiv auf die Nebenkosten auswirken werden. Die GRWS investiert insgesamt 19 Millionen Euro in die neue Finsterwalderstraße.

Zum Unternehmen | Als kommunales Unternehmen, das eine sozial verantwortungsvolle Wohnversorgung sicherstellt, ist die GRWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH 1985 gegründet worden. In den vergangenen 30 Jahren hat die GRWS ihr Leistungsspektrum deutlich erweitert: Über das Bauen, Vermieten, Verwalten und Sanieren hinaus engagiert sie sich für die Verbesserung der Lebensverhältnisse und des Umfeldes ihrer Mieter und als sozial orientierter Mitgestalter ihrer Stadtteile. Neue Aufgaben wie die Schaffung von Wohneigentum und öffentlichen Bauten sowie die Baubetreuung ordnen sich dem einen großen Ziel unter: „Wohlfühlen in Rosenheim“.


GRWS Wohnungsbau- und Sanierungsgesellschaft der Stadt Rosenheim mbH, Weinstraße 10, 83022 Rosenheim, Tel. 08031-365-2180, info@grws-rosenheim.de
 

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