Leichter, fester, wirtschaftlicher

12.09.2019
K-Messe | Profol stellt Progano vor

Leichter, fester, wirtschaftlicher

Neues thermoplastisches Verbundmaterial für Automobil- und Komponentenbranche könnte künftig Aluminium ersetzen (dup) Unter dem Markennamen Progano stellt das oberbayerische Unternehmen Profol GmbH auf der K-Messe in Düsseldorf (16. - 23. Oktober) in Halle 7, Ebene 1/D02 seine jüngste Neuentwicklung vor: ein neues Organoblech, ein Hybridmaterial aus bis zu 72 Prozent Glasfaser eingebettet in eine Polypropylen-Matrix. Progano ist 30 Prozent leichter als Aluminium und hat eine ähnliche Festigkeit wie Stahl. Es kann als Halbzeug durch thermisches Umformen und durch Spritzgussprozesse vielseitig in Form gebracht werden. Durch Integration von Funktionsteilen, wie Gewinden und Inlays spart es in der Herstellung Personal-, Material- und Produktionskosten ein. Fertigungsprozesse werden dank des neuartigen Werkstoffes wirtschaftlicher und schneller.


Die Profol-Entwicklung Progano ist vor allem interessant für die Automobil- und Komponentenhersteller, da mit dem leichten, thermoplastischen Verbundmaterial die Festigkeit erhöht, das Gewicht reduziert und damit Produktionskosten gesenkt werden können. Einen weiteren Markt sieht Profol beim Einsatz von Gerüstbauplatten, Betongussplatten und Entwässerungsdeckeln. Progano ist umweltverträglich und vollständig recycelbar.

 

„Wir sehen große Marktchancen für das neuartige Leichtverbundmaterial. Mit unserem Know-how in der Massenfertigung von thermoplastischen Materialien können wir der Industrie eine leichte und kostensparende Alternative für Aluminium und andere Metalle anbieten", erläutert Dr. Philipp Schieferdecker, CEO und Geschäftsführer von Profol.

 

Progano wird in einem speziellen mehrstufigen Verfahren hergestellt. Dafür verwendet Profol proprietäre Techniken zur Herstellung von unidirektionalen (UD-)Tapes mit eingebetteten Glasfasern, die entweder in 0°- oder 90°-Ausrichtung verlaufen. Profol fügt dann mehrere UD-Tapes zu einer Progano-Platte zusammen, um das stabile und leichte Verbundmaterial zu fertigen (vielfältige Konfigurationen sind möglich). Das Unternehmen produziert und vertreibt UD-Tape und Progano einer Vielzahl von Zuschnitten, um die vielfältigen Anforderungen der Komponentenhersteller erfüllen zu können.

 

 

Zum Unternehmen – Seit seiner Gründung als Profol Kunststoffe GmbH (Halfing) im Jahr 1980 hat sich das Unternehmen auf die Herstellung hochwertiger Cast-Polypropylen-Folien (CPP) spezialisiert. Seitdem hat der umweltfreundliche und vielseitige Rohstoff Polypropylen zunehmend andere Materialien ersetzt. Polypropylen ist geruchs- und geschmacklos, haut- und schleimhautverträglich. Folien aus CPP enthalten keine Weichmacher, Säuren oder Schwermetallverbindungen und sind unschädlich gegenüber Füllgütern und Kontaktstoffen. Nach anfänglichem Fokus auf die Büroartikel-Branche konnte Profol seine CPP-Folienprodukte mittlerweile auch in der Verpackungs-, Möbel- und Fahrzeugindustrie verstärkt etablieren. Profol entwickelt neue Cast-Folien auf Basis von PP und anderen Polyolefinen, unterhält ein umfangreiches Standard-Produktsortiment und fertigt individuelle Folien nach Kundenwunsch. Zur Profol-Gruppe gehören Profol GmbH in Halfing (Oberbayern), Profol Americas, Inc. in Iowa (USA), Guangzhou Profol Films in Guangzhou (China), Profol Harbke GmbH (Sachsen-Anhalt), Profol Greiz GmbH (Thüringen) und Profol Czech s.r.o. in Most-Čepirohy (Tschechische Republik). Mit weltweit 26 Produktionsanlagen an den sechs Produktionsstandorten und rund 500 Mitarbeitern erreicht die Profol-Gruppe heute eine Jahreskapazität von 110.000 Tonnen und erzielt einen Jahresumsatz von rund 200 Millionen Euro (2018). Im gesamten Produktionsablauf setzt sich die Profol-Gruppe aktiv für den Umweltschutz ein und achtet auf eine Minimierung des Rohstoff- und Energieverbrauchs (z.B. durch Wärmerückgewinnung). Mehr Infos unter www.profol.de

 

Profol GmbH, Profolstraße 1 - 10, D-83128 Halfing
Tel: +49 (0) 8055-181-0, Oliver Rüsseler, Mail: oruesseler@profol.de

 





 

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