Architekt Weishaupt
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Architekturbüro Weishaupt:
Sanierung einer Borst-Villa
Denkmalgeschütztes Juwel wieder hergestellt
München – Sie ist Münchens schönste Siedlung: Die Borstei gilt bis heute als Sinnbild für „gebaute Lebensqualität“, geschaffen von Bernhard Borst, dem Münchener Baumeister mit dem berühmten Blick für „das goldene Gesetz des Maßes“. Noch am Anfang seiner Karriere als Gründer der Pasinger Villen-Kolonien stand der 27jährige, als er 1910 am Nymphenburger Kanal ein Haus für den Musikschriftsteller Siegfried Flesch erbaute. Nach Jahrzehnten wechselnder Besitzer, mehrfacher Umbauten und unterschiedlicher Nutzungen hat das Münchener Architekturbüro Weishaupt das denkmalgeschützte Stadtpalais einer grundlegenden Sanierung unterzogen. Das zuletzt als Mehrfamilienhaus genutzte Gebäude entwickelte sich nach einjähriger Umbauzeit wieder zu seinen Ursprüngen zurück: zu einer repräsentativen Jugendstilvilla.
Jugendstil und Klassizismus
Die von Jugendstil und klassizistischen Elementen geprägte Villa gilt als eine der bedeutendsten Arbeiten des Baumeisters aus der frühen Schaffenszeit vor dem ersten Weltkrieg und als schönster Borst-Bau in Pasing. Die Fassade und der Garten stehen unter Denkmalschutz. An der Frontseite bilden vier ionische Säulen, auf denen zum Teil Frauen-gestalten stehen, markante Symbole für die Liebe Borsts zur Kunst am Bau. Die weitgehende Wiederherstellung des ursprünglichen Grundrisses richtete sich nach den Bedürfnissen der Bauherren - eine komplexe Aufgabenstellung für das Architekturbüro, das sich beim ausgeschriebenen Ideenwettbewerb für die Borst-Villa durchgesetzt hatte. Das stark veränderte, und in mehrere Wohneinheiten unterteilte Gebäude stellte den Architekten vor große statische Herausforderungen.
Schrittweise Sanierung
Das Architekturbüro Weishaupt, das über langjährige Erfahrung mit Sanierungen denkmalgeschützter Bausubstanz verfügt, gliederte die Sanierungsmaßnahmen in vier Abschnitte: Umbau der Wohngeschoße und des Kellers, Ausbau des Dachgeschoßes, Ergänzung einer Terrasse nach Süden, Erstellung von Stellplätzen mit direktem Zugang zum Ge-bäude. Jede Maßnahme bildete für sich eine geschlossene Einheit. Alle Sanierungsarbeiten konnten, trotz großen Abstimmungsbedarfs mit der Denkmalschutzbehörde und statischer Probleme, innerhalb eines Jahres abgeschlossen werden.
Sensible Vorgehensweise
Die Herstellung einer möglichst originalen Raumaufteilung erforderte erhebliche statische Eingriffe. Holzbalken wurden erneuert oder verstärkt. Beim Öffnen der Decken und Böden stellte sich heraus, dass einige davon in so desolatem Zustand waren, dass sie durch Stahlbetondecken ersetzt werden mussten. Die nur noch in Teilen vorhandene, ursprüngliche Treppe wurde nicht restauriert, sondern nach den Wünschen der Bauherren neu erstellt. Erschloss sie einst die Obergeschoße von der Wohnhalle aus, verbindet sie diese nun über ein separates Treppenhaus. Dieser Eingriff erfolgte in enger Zusammenarbeit mit der Denkmalschutzbehörde. Die markanten Kastenfenster mit ihren Holzläden wurden sorgfältig aufgearbeitet. Ziel war es, bei der Sanierung dieser historisch bedeutenden Villa, möglichst durchgehend die ursprünglichen Materialien zu verwenden, die typische Atmosphäre der Borst-Villa wieder zur Geltung zu bringen. Eine ebenso sensible Überarbeitung der denkmalgeschützten Fassade und des Gartens bildete den Abschluss der Sanierung. Eine wichtige Anforderung bestand darin, den Original-Sockel aus zementgebundenem, mit gemahlenem, Naturstein versetztem Putz zu erhalten. Dezent ordnet sich eine neue Rampe an der Nordseite, als Abfahrt zu den Autostellplätzen, dem Ensemble unter. Eine von den Bauherren gewünschte, bisher nicht vorhandene Terrasse wurde der Südseite des Gebäudes hinzugefügt.
Ursprüngliche Bedeutung zurück gewonnen
Mit dem erfolgreichen Abschluss der Sanierung erhält die Jugendstilvilla die Bedeutung zurück, die ihr nach Ansicht von Borstkennerin und Autorin wichtiger Standardwerke über den Architekten, Nicole Scharff, zusteht: die Rolle des „prächtigsten und vornehmsten Villenbaus beider Pasinger Kolonien“.
Bautafel Jugendstilvilla in München
Name des Objekts Jugendstilvilla in München
Ort München-Pasing
Architekt Maximilian Weishaupt
Bauerstraße 22
80796 München
Mitarbeiter_ Michael Kaufmann (Projektlei ter), Susanne Russ (Ausschreibung)
Innenarchitekt: Peter Möllers, München
Tragwerksplaner: Ingenieurbüro Dipl. Ing.
E. Kratochvil, München
Aufmaß: CAD Planpartner
Bauplanungs-GmbH, Rosenheim
Technische Gebäudeausrüstung: Ingenieurbüro Bittner,
Waldkraiburg
Wohnfläche: ca. 500 Quadratmeter
Auftragsumfang: Leistungsphase 1- 8
Bauzeit: 12 Monate
Weitere Informationen:
Architekt Weishaupt, Bauerstraße 22, 80796 München
Tel: 089-27 81 35 - 0, Fax: 089/27 81 35 - 20
E-Mail: info@architekt-weishaupt.de, www.architekt-weishaupt.de
Presseagentur Dieterle + Partner, Agentur für Presse und Kommunikation Dagmar Dieterle
Haidenholzstraße 42, 83071 Stephanskirchen
Tel. 0 80 36/90 37-0, Fax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: weishaupt@presseservice.net
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Architekt Weishaupt
„Eingebaute“ Synergien
Ärztehaus Schwendi: Gesundheit im Fokus
München/Schwendi - Der Hippokratische Eid ist nach wie vor das stärkste Motiv für die Wahl des Arztberufes. Die gesetzli-chen Rahmenbedingungen des reformgeschüttelten Gesundheitswesens erschweren häufig den wirtschaftlichen Erfolg. Ein Modell für die Zukunft ist das Ärztehaus Schwendi nahe Ulm: Das Münchener Architekturbüro Weishaupt entwickelte in enger Zusammenarbeit mit den Ärzten und Therapeuten ein hochmodernes, medizinisches Versorgungszentrum. Von der innovativen Architektur des gestaffelten Gebäudes, das innen wie außen Optimismus ausstrahlt, profitieren nicht nur die Patienten. Auch die Ärzte und Therapeuten finden hier optimale Arbeitsbedingungen - dank intelligenter Raumkonzepte und einer hochmodernen Gebäudeleittechnik. Das Ärztehaus Schwendi beweist: Die von den Gesundheitsreformen geforderten Synergieeffekte durch Kooperationen unter einem gemeinsamen Dach sind – auch oder gerade in ländlichen Gemeinden – möglich und sinnvoll, wenn die Architektur sich in den Dienst der Medizin stellt.
Sympathische Ausstrahlung
„Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist groß“, freut sich Dr. Hans-Peter Weckmann, der im neuen medizinischen Versorgungszentrum in der oberschwäbischen Gemeinde gemeinsam mit einem Partner eine Praxis für Allgemein-, Notfall-, Sport- und Betriebsmedizin leitet. Innerhalb von nur einem Jahr sei es dem Ärztehaus gelungen, sich als Anbieter für moderne Gesundheitsleistungen zu etablieren. Diese positive Entwicklung hat das Gebäude nach Überzeugung von Weckmann auch seiner sympathischen Ausstrahlung zu verdanken. Mitten im Ortskern gelegen, fügt sich der Bau mit seiner klaren Gliederung perfekt in das gewachsene, bauliche Umfeld und die dortige Infrastruktur ein. Als Material wurde der für die Region typische weiße Putz, aufgelockert durch roten Klinker, eingesetzt. Durch das Spiel von Farben und Kon-trasten entstand eine einladende und sympathische Fassade.
Transparenz schafft Vertrauen
Die Öffnung nach außen unterstreichen große Fenster und ein über alle Stockwerke angeordnetes Glasfoyer. Diese Transparenz zieht sich wie ein roter Faden auch durch die Innenraumgestaltung des Gebäudes: Von viel Licht durchflutete Praxis- und Therapieräume, helle, breite Flure und luftig wirkende Treppenhäuser betonen ebenfalls den Charakter des Hauses. Bewusst eingesetzte Farben (viel Gelb als Symbol für die Lebenskraft) und Lichtbänder sowie die Materialien Glas, Stein und Edelstahl signalisieren Offenheit. Eine Ästhetik, die eine positive Einstellung ausstrahlt und die medizinische Technik in Praxis- und The-rapieräumen in den Hintergrund rückt.
Hohe Flexibilität
Beruhigend wirkt das Rastersystem des Gebäudes, das nach außen eine klare Aussage schafft, und dem Ärztehaus im Innern Struktur verleiht. Eine Ordnung, die sehr variabel ist: Stützenfreie Konstruktionen ermöglichen beliebige Raumbreiten, die unabhängig vom Gebäuderaster realisiert werden können. So stellt sich das Ärztehaus ganz in den Dienst der Nutzer: Unterschiedlich große Praxen sind ebenso zu verwirklichen wie spätere Um- und Neunutzungen. Da Heizungen und Lüftungsanlagen in den Decken untergebracht wurden, entfallen Heizkörper oder Klimatruhen. Auch die Sanitärinstallationen ordnen sich dem Ziel einer höchstmöglichen Flexibilität unter: Unterdrucksysteme ermöglichen schnelle Umnutzungen ohne Eingriffe in fremde Mietein-heiten.
Moderne Gebäudetechnik
Die Ausrichtung auf die Zukunft signalisiert auch die hochmoderne Haustechnik. Im Mittelpunkt: eine stringente und konsequente Kontrolle der Betriebskosten – wichtiger Faktor für das Betreiben von großen Immobilien. Die vollautomatisierte Gebäudeleittechnik wird im Ärztehaus Schwendi zentral gesteuert, jeder Nutzer kann jedoch individuell eingreifen. Energiesparende Gas-Brennwert-Techniken, Solarkollektoren und Deckenheizungen mit zugluftfreier Kühlung senken die Energiekosten – und schaffen eine gesunde Raumluft. Im Ärztehaus Schwendi ist außerdem ein Schallschutz nach Krankenhausstandard installiert, die gesamte Elektro- und Datenübertragung wird in einen Doppelboden geführt.
Zufriedene Nutzer und Patienten
Die acht Nutzer, Ärzte aus den Fachgebieten Allgemein- und Zahnme-dizin, Gynäkologie, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Logopäden, hatten bei der Planung ein großes Mitspracherecht. Die Architektur darf, so die Philosophie des Büros Weishaupt, keinen Selbstzweck dar-stellen, sondern muss sich in den Dienst der Nutzer stellen. Und diese sind hochzufrieden: „Wir haben von Anfang an kräftig bei der Planung mitgeredet. Das Ergebnis sind optimale Arbeitsbedingungen für uns, von denen auch die Patienten profitieren“, lautet Weckmanns Fazit.
Weitere Informationen:
Architekt Weishaupt, Bauerstraße 22, 80796 München
Tel: 089-27 81 35-0, Fax: 089/27 81 35- 20
E-Mail: info@architekt-weishaupt.de, www.architekt-weishaupt.de
Presseagentur Dieterle + Partner, Agentur für Presse und Kommunikation Dagmar Dieterle
Haidenholzstraße 42, 83071 Stephanskirchen
Tel. 0 80 36/90 37-0, Fax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: weishaupt@presseservice.net
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Architekt Weishaupt
Einladende Transparenz
Ärztehaus Schwendi: Funktionalität und Ästhetik
München/Schwendi – Wer geht schon gern zum Arzt? Den Bürgern von Schwendi in der Nähe vom Ulm wird der Gang zum Doktor seit einem Jahr leicht gemacht. Unter einem Dach finden sie im neuen Ärztehaus acht Mediziner und Therapeuten. Das Gebäude, realisiert vom Münchener Architekturbüro Weishaupt, hat so gar nichts von der sterilen Klinikatmosphäre gängiger Bauten: Mit großen Glasflächen öffnet sich der über drei Höhen gestaffelte Baukörper in das Ortszentrum. Im Innern setzt sich diese angenehme Atmosphäre fort: Luftig und transparent wirken die Räume des Vorzeigebaus. Seine Kernaussage: Im Ärztehaus Schwendi steht die Gesundheit, nicht die Krankheit, im Fokus.
Sympathische Ausstrahlung
„Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist groß“, freut sich Dr. Hans-Peter Weckmann, der im neuen medizinischen Versorgungszentrum in der oberschwäbischen Gemeinde gemeinsam mit einem Partner eine Praxis für Allgemein-, Notfall-, Sport- und Betriebsmedizin leitet. Innerhalb von nur einem Jahr sei es dem Ärztehaus gelungen, sich als Anbieter für moderne Gesundheitsleistungen zu etablieren. Diese positive Entwicklung hat das Gebäude nach Überzeugung von Weckmann auch seiner sympathischen Ausstrahlung zu verdanken. Mitten im Ortskern gelegen, fügt sich der Bau mit seiner klaren Gliederung perfekt in das gewachsene, bauliche Umfeld und die dortige Infrastruktur ein. Als Material wurde der für die Region typische weiße Putz, aufgelockert durch roten Klinker, eingesetzt. Durch das Spiel von Farben und Kontrasten entstand eine einladende und sympathische Fassade.
Transparenz schafft Vertrauen
Die Öffnung nach außen unterstreichen große Fenster und ein über alle Stockwerke angeordnetes Glasfoyer. Diese Transparenz zieht sich wie ein roter Faden auch durch die Innenraumgestaltung des Gebäudes: Von viel Licht durchflutete Praxis- und Therapieräume, helle, breite Flure und luftig wirkende Treppenhäuser betonen ebenfalls den Charakter des Hauses. Bewusst eingesetzte Farben (viel Gelb als Symbol für die Lebenskraft) und Lichtbänder sowie die Materialien Glas, Stein und Edelstahl signalisieren Offenheit. Eine Ästhetik, die eine positive Einstellung ausstrahlt und die medizinische Technik in Praxis- und Therapieräumen in den Hintergrund rückt.
Hohe Flexibilität
Beruhigend wirkt das Rastersystem des Gebäudes, das nach außen eine klare Aussage schafft, und dem Ärztehaus im Innern Struktur verleiht. Eine Ordnung, die sehr variabel ist: Stützenfreie Konstruktionen ermöglichen beliebige Raumbreiten, die unabhängig vom Gebäuderaster realisiert werden können. So stellt sich das Ärztehaus ganz in den Dienst der Nutzer: Unterschiedlich große Praxen sind ebenso zu verwirklichen wie spätere Um- und Neunutzungen. Da Heizungen und Lüftungsanlagen in den Decken untergebracht wurden, entfallen Heizkörper oder Klimatruhen. Auch die Sanitärinstallationen ordnen sich dem Ziel einer höchstmöglichen Flexibilität unter: Unterdrucksysteme ermöglichen schnelle Umnutzungen ohne Eingriffe in fremde Mieteinheiten.
Moderne Gebäudetechnik
Die Ausrichtung auf die Zukunft signalisiert auch die hochmoderne Haustechnik. Im Mittelpunkt: eine stringente und konsequente Kontrolle der Betriebskosten – wichtiger Faktor für das Betreiben von großen Immobilien. Die vollautomatisierte Gebäudeleittechnik wird im Ärztehaus Schwendi zentral gesteuert, jeder Nutzer kann jedoch individuell eingreifen. Energiesparende Gas-Brennwert-Techniken, Solarkollektoren und Deckenheizungen mit zugluftfreier Kühlung senken die Energiekosten – und schaffen eine gesunde Raumluft. Im Ärztehaus Schwendi ist außerdem ein Schallschutz nach Krankenhausstandard installiert, die gesamte Elektro- und Datenübertragung wird in einen Doppelboden geführt.
Zufriedene Nutzer und Patienten
Die acht Nutzer, Ärzte aus den Fachgebieten Allgemein- und Zahnmedizin, Gynäkologie, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Logopäden, hatten bei der Planung ein großes Mitspracherecht. Die Architektur darf, so die Philosophie des Büros Weishaupt, keinen Selbstzweck darstellen, sondern muss sich in den Dienst der Nutzer stellen. Und diese sind hochzufrieden: „Wir haben von Anfang an kräftig bei der Planung mitgeredet. Das Ergebnis sind optimale Arbeitsbedingungen für uns, von denen auch die Patienten profitieren“, lautet Weckmanns Fazit.
Weitere Informationen:
Architekt Weishaupt, Bauerstraße 22, 80796 München
Tel: 089-27 81 35-0, Fax: 089/27 81 35- 20,
E-Mail: info@architekt-weishaupt.de, www.architekt-weishaupt.de
Presseagentur Dieterle + Partner, Agentur für Presse und Kommunikation Dagmar Dieterle
Haidenholzstraße 42, 83071 Stephanskirchen, Tel. 0 80 36/90 37-0
Fax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: weishaupt@presseservice.net
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Architekt Weishaupt
Intelligent gebaut – effizient verwaltet
Ärztehaus Schwendi: wirtschaftlich, funktional und ästhetisch
München/Schwendi – Modernes Gebäudemanagement umfasst mehr als „nur“ die Verwaltung einer Immobilie. Wirtschaftlicher Erfolg ist schließlich eng mit den Betriebs- und Unterhaltskosten verbunden. In den Dienst dieses Zieles stellt sich das neue Ärztehaus in der oberschwäbischen Gemeinde Schwendi: Das Münchener Architekturbüro Weishaupt orientierte sich bei der Planung des Neubaus an den Kriterien: „einladende Gestaltung“ und „effiziente und transparente Bewirtschaftung des Gebäudes“. Intelligente Raumkonzepte und neueste Gebäudetechnik haben schon heute zukünftige Entwicklungen im Blick. Moderne Gebäudeleittechnik überwacht und steuert die gesamten technischen Abläufe in dem Gebäude. Die im Ärztehaus installierte Technik umfasst neben der Steuerung und Überwachung der Heizungs-, Lüftungs- und Lichtanlagen auch das Sicherheits- und Zugangskontrollsystem sowie Brandmeldeanlagen. Der Einsatz der Gebäudeleittechnik trägt erheblich dazu bei, die Betriebskosten zu minimieren.
Sympathische Ausstrahlung
„Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist groß“, freut sich Dr. Hans-Peter Weckmann, der im neuen medizinischen Versorgungszentrum in der oberschwäbischen Gemeinde gemeinsam mit einem Partner eine Praxis für Allgemein-, Notfall-, Sport- und Betriebsmedizin leitet. Innerhalb von nur einem Jahr sei es dem Ärztehaus gelungen, sich als Anbieter für moderne Gesundheitsleistungen zu etablieren. Diese positive Entwicklung hat das Gebäude nach Überzeugung von Weckmann auch seiner sympathischen Ausstrahlung zu verdanken. Mitten im Ortskern gelegen, fügt sich der Bau mit seiner klaren Gliederung perfekt in das gewachsene, bauliche Umfeld und die dortige Infrastruktur ein. Als Material wurde der für die Region typische weiße Putz, aufgelockert durch roten Klinker, eingesetzt. Durch das Spiel von Farben und Kon-trasten entstand eine einladende und sympathische Fassade.
Transparenz schafft Vertrauen
Die Öffnung nach außen unterstreichen große Fenster und ein über alle Stockwerke angeordnetes Glasfoyer. Diese Transparenz zieht sich wie ein roter Faden auch durch die Innenraumgestaltung des Gebäudes: Von viel Licht durchflutete Praxis- und Therapieräume, helle, breite Flure und luftig wirkende Treppenhäuser betonen ebenfalls den Charakter des Hauses. Bewusst eingesetzte Farben (viel Gelb als Symbol für die Lebenskraft) und Lichtbänder sowie die Materialien Glas, Stein und Edelstahl signalisieren Offenheit. Eine Ästhetik, die eine positive Einstellung ausstrahlt und die medizinische Technik in Praxis- und The-rapieräumen in den Hintergrund rückt.
Hohe Flexibilität
Beruhigend wirkt das Rastersystem des Gebäudes, das nach außen eine klare Aussage schafft, und dem Ärztehaus im Innern Struktur verleiht. Eine Ordnung, die sehr variabel ist: Stützenfreie Konstruktionen ermöglichen beliebige Raumbreiten, die unabhängig vom Gebäuderaster realisiert werden können. So stellt sich das Ärztehaus ganz in den Dienst der Nutzer: Unterschiedlich große Praxen sind ebenso zu ver-wirklichen wie spätere Um- und Neunutzungen. Da Heizungen und Lüftungsanlagen in den Decken untergebracht wurden, entfallen Heizkörper oder Klimatruhen. Auch die Sanitärinstallationen ordnen sich dem Ziel einer höchstmöglichen Flexibilität unter: Unterdrucksysteme ermöglichen schnelle Umnutzungen ohne Eingriffe in fremde Mietein-heiten.
Moderne Gebäudetechnik
Die Ausrichtung auf die Zukunft signalisiert auch die hochmoderne Haustechnik. Im Mittelpunkt: eine stringente und konsequente Kontrolle der Betriebskosten – wichtiger Faktor für das Betreiben von großen Immobilien. Die vollautomatisierte Gebäudeleittechnik wird im Ärztehaus Schwendi zentral gesteuert, jeder Nutzer kann jedoch individuell eingreifen. Energiesparende Gas-Brennwert-Techniken, Solarkollektoren und Deckenheizungen mit zugluftfreier Kühlung senken die Energiekosten – und schaffen eine gesunde Raumluft. Im Ärztehaus Schwendi ist außerdem ein Schallschutz nach Krankenhausstandard installiert, die gesamte Elektro- und Datenübertragung wird in einen Doppelboden geführt.
Zufriedene Nutzer und Patienten
Die acht Nutzer, Ärzte aus den Fachgebieten Allgemein- und Zahnmedizin, Gynäkologie, Ergo- und Physiotherapeuten sowie Logopäden, hatten bei der Planung ein großes Mitspracherecht. Die Architektur darf, so die Philosophie des Büros Weishaupt, keinen Selbstzweck darstellen, sondern muss sich in den Dienst der Nutzer stellen. Und diese sind hochzufrieden: „Wir haben von Anfang an kräftig bei der Planung mitgeredet. Das Ergebnis sind optimale Arbeitsbedingungen für uns, von denen auch die Patienten profitieren“, lautet Weckmanns Fazit.
Weitere Informationen:
Architekt Weishaupt, Bauerstraße 22, 80796 München
Tel: 089-27 81 35-0, Fax: 089/27 81 35- 20
E-Mail: info@architekt-weishaupt.de, www.architekt-weishaupt.de
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Dagmar Dieterle, Haidenholzstraße 42, 83071 Stephanskirchen
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