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Kunstverein Rosenheim
Etabliertes und Experimentelles
Jahresausstellung mit Werken von 94 Künstlern in der Städtischen Galerie
Rosenheim - Ein Spiegelbild zeitgenössischer Kunst stellt auch heuer die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim dar. Ihr Repertoire reicht von Konzeptkunst bis zu Skulpturen, von Fotografien bis zu Malerei. 94 Künstler aus der Region Rosenheim, der Kulturstadt München, aber auch aus ganz Deutschland haben für die Werkschau, die am Samstag, 19. Juli in der Städtischen Galerie eröffnet wurde und bis zum 31. August zu sehen ist, aktuelle Arbeiten zur Verfügung gestellt.
Bekannte und neue Namen
Die Jahresausstellung des Kunstvereins gehört zu den bedeutendsten und großzügigsten Präsentationen zeitgenössischer Kunst in Bayern. Sie gilt als Plattform für bekannte und etablierte Namen, bietet jedoch auch neuen, aufstrebenden Künstlern ein Forum. Für die Jahresausstellung interessieren sich alljährlich auch Kunstsammler: Privatleute, die bayerischen Staatsgemäldesammlungen und andere Institutionen kaufen regelmäßig Werke an. Die Sammelausstellung zeigt nicht nur Bestätigtes, Aktuelles und Experimentelles. Sie dokumentiert dieses auch. Der Katalog berichtet detailliert über die gezeigten Arbeiten und bildet jeden Künstler mit einem Werk ab. Die Rosenheimer Wirtschaft fördert die Ausstellung durch Inserate im Katalog. Die Stadt Rosenheim stellt alljährlich die Städtische Galerie als Ausstellungsort zur Verfügung.
Zwei Sonderausstellungen
Akzente setzt der Kunstverein auch in diesem Jahr gleich durch zwei Sonderausstellungen. Die kasachischen Künstler Erbossyn Meldebekov und Nurbossyn Oris zeigen bis zum 24. August in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 Videos, Fotografien und Objekte, die sich unter dem Titel „Halluzination“ mit teils radikalen Mitteln dem Spannungsbogen zwischen der westlichen Moderne und der mittelasiatischen Identität widmen. Der Garten der Städtischen Galerie präsentiert sich während der Ausstellung auch als Ausstellungsobjekt: Hier hat der österreichische Künstler Wilhelm Scherübl im Rahmen der Aktion „Kunsträume Bayern 2008“ die Installation "Iи/OUT" geschaffen, die zu Reflektionen über das Wechselspiel von Natur und Kunst einlädt.
Vernissage mit Sommerfest
„Kunst im öffentlichen Raum“ lautete auch der Einführungsvortrag zur Vernissage, den am Samstag, 19. Juli, um 18 Uhr Vorstand Hannah Stegmayer hielt. Grußworte übermittelte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. An die Eröffnung schlpss sich das Sommerfest im Galeriegarten mit Musik und Bewirtung an. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie ist bis zum 31. August täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Jahresausstellung 2008 des Kunstvereins Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim, 20. Juli bis 31. August
Eröffnung: Samstag, 19. Juli, 18 Uhr, mit anschließendem Sommerfest im Galeriegarten
Grußwort: Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Begrüßung und Einführung: Dr. Hannah Stegmayer, Vorstand des
Kunstvereins Rosenheim
Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Rosenheim:
täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr,
Max-Bram-Platz 2, Tel. 08031- 36 14 47
Farbkatalog: mit Abbildungen, Anhang mit Dokumentation der Kunst-
vereinsausstellungen der vergangenen zwölf Monate,
Preis: 10 Euro
Sonderausstellungen:
„Halluzination“, von Erbossyn Meldebekov und Nurbossyn Oris, bis 24 August, Räume des Kunstvereins, Klepperstraße 19, donnerstags von 9 bis 13.00 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr, sonntags von 11 bis 17.30 Uhr;
"Iи/OUT“, von Wilhelm Scherübl, Garten der Städtischen Galerie, bis 31. August, Aktion „Kunsträume Bayern 2008“
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
Juli 2008
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Sonnenblumensack
Foto: Wilhelm Scherübl
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Sonnenblumensack
Foto: Wilhelm Scherübl
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Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Halluzination - Video, Fotografie, Objekte
Rosenheim - Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 5. Juli bis 24. August 2008 die Ausstellung „Halluzination – Video, Fotografie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 4. Juli um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19. Die beiden Künstler sind anwesend. Kuratorin der Ausstellung ist Iris Trübswetter.
In den vergangenen Jahren ist Zentralasien mit seinen üppigen Rohstoffen und seiner geostrategisch-bedeutenden Lage in den Blickpunkt des politischen Interesses Europas gerückt. Kaum Beachtung fand bisher die bemerkenswert entwickelte Kunstszene, unter anderem gefördert vom Soros Center Almaty in Kasachstan. Zwei kasachische Künstler, die Brüder Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris zeigen im Kunstverein Rosenheim Video, dokumentarische und pseudodokumentarische Fotografie und Objekte zeigen. Die Präsentation setzt die Ausstellungsreihe „Künstler und Kunst aus der ehemaligen Sowjetunion“ des Kunstvereins Rosenheim fort.
Meldibekov, ein international anerkannter Künstler, ist regelmäßig auf internationalen Biennalen vertreten und fehlt auf keiner Ausstellung über zentralasiatische Kunst. Mit Einzelausstellungen war er unter anderem in Almaty, Moskau, Berlin, Prag, Rom, Genf, Zagreb, Yogvakarta, Mumbay, Mexico City vertreten. Meldibekov und Oris, die in ihren Arbeiten einerseits die westliche Moderne thematisieren, andererseits mittelasiatische kulturelle Identität als Kunstmittel einsetzen und globale Probleme ansprechen wie beispielsweise den Verlust kultureller Identitäten und das Erwachen von Nationalismen, islamischen Fundamentalismus contra schamanistische Spiritualität sowie das Wiedererwachen von Gewalt erscheinen mit ihren Bilderfindungen als Gesprächspartner einer selbstreflektierenden westlichen Kunstszene.
Zentralasiatische Grausamkeit, Dschingiskhan, Pferde, Nomadentum, Foltermethoden, harte mongolische Gesichter, Islam, russische Herrschaft: Meldibekov schafft radikale Kunst, die ohne Sublimierung unmittelbar einprägt. Obwohl wir nicht wissen, wie diese Arbeiten im Kontext zentralasiatischer Lebensformen einzuordnen sind, nicht wissen, inwieweit archaische Lebensformen 90 Jahre nach der Oktoberrevolution dort noch existieren, lesen wir dieses Bild intuitiv nicht nur als Symbol asiatischer Wildheit, sondern als kulturunabhängige Metapher für allgegenwärtige Aggression und Gewalt.
Meldibekov spielt mit dem Unterbewussten, spielt mit Urängsten, schafft neue Realitäten, nie gesehene Bilder. Kommentarlos stellt er absurde, meist unangenehme, leidvolle, alptraumhafte Situationen in den Raum, wobei der Umweg über die photographische Dokumentation ihnen den Charakter des Realen verleiht, und den Betrachter zu einer emotionalen Reaktion verführt.
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Ausstellungseröffnung: Freitag, 4. Juli, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. Juli bis 24. August 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de
16. Juni 2008
Yerbossyn Meldibekov - Biographie
geboren 1964 im Süden Kasachstans, lebt zurzeit in Almaty
Ausstellungen seit 2000
2006 - "Hyper Muslim (Pastan)", M. Guelman Gallery, Moskau
"REBELS", Galerie Volker Diehl, Berlin
2005 - 51. Venice Biennal, Venice, Italien
"Tamerlan Syndrome" Exhibition, Orvieto, Italien
2004 - "Pueblos y Sombras", Canaia Galerie, Mexico City
"Privatisierungen", Zeitgenössische Kunst aus Osteuropa, Institute for Contemporary Art, Berlin
"Ideas in Motion", Alfieri Atelier Cinema, Florence
2002 - "No mad's land", Haus der Kulturen der Welt, Berlin
"Abseits der Seidenstraße" Kunst und Kultur aus Zentralasien, haus der Kulturen der Welt, Berlin
"Politikum. New engagement", Prazhski Grad, Prag, Tschechische Republik
"Re-orientation", ACC Galerie, Weimar
"Trans Forma", Center for Modern Art, Geneva, Schweiz
Workshop for Contemporary Arts "Non-silk road" Almaty - Tanbaly- Taraz - Zhanatas - Turkestan - Shimkent, Kasachstan
2001 - "Le tribu dell' Arte" , City Gallery of Modern Art, Rom, Italien
"Province: Between Europe and Asia", Shyryaevo Village, Samara Oblast, Rusia
"Art Moscow", Guelmans Gallerie, Moskau
Chamber Exhibition, "Umai" Museum, Almaty, Kasachstan
"Invasia", Center for Contemporary Art, Chisinau, Moldova
2000 - Personal Exhibition in "VN" Gallery , Zagreb, Kroatien
Second Annual Exhibition of the Soros Center for Contemporary Art "Communications: Experience of Interaction", "Atakent" Exhibition Complex, Almaty, Kasachstan
Auszeichnungen
2000 - First Prize of International Jury of the Second Annual Exhibition of SCCA "Communications: Experience of Interaction" Sarajevo
1998 - Prize for best foreign work on "25 Salon Mladin", Zagreb, Kroatien
Nurbossyn Oris - Biographie
geboren August 15, 1971 in Schumkent (Kasachstan)
1993 Graduated from Taraz state University, (Kasachstan)
Ausstellungen
1996 «Asia Transit», State Museum of Arts, Tashkent, Uzbekistan
«Season of the east», Almaty, Kazakhstan
The international festival of experimental art,
The Arena, Sankt-Petersburg, Russia
1998 «Parade of Galleries », Kasteev State Museum of Arts, Almaty, Kazakhstan
2002 «Trans Forma », Center for Contemporary Art, Geneva, Switzerland
2005 «The Tamerlan’s Syndrome », Palazzo dei Setto
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Foto: Y. Meldibekov/N. Oris
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Foto: Y. Meldibekov/N. Oris
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Foto: Y. Meldibekov/N. Oris
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Foto: Y. Meldibekov/N. Oris
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Kunsthaus für Rosenheim
2008 geprägt von Sponsorensuche und anspruchsvollen Ausstellungen
Rosenheim – 2008 stellt das entscheidende Jahr für die Verwirklichung des Rosenheimer Kunsthauses dar. Nachdem der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss die Bereitstellung eines Grundstücks im Herzen der Stadt auf Erbpachtrecht signalisiert hat, steht heuer die Finanzierung des ehrgeizigen Projektes im Mittelpunkt der Tätigkeit des Kunstvereins, teilte der Sprecher des Vorstandes, Helmut Klarner, bei der Mitgliederversammlung in der Kunstmühle mit.
Das Vorstandstriumvirat bestehend aus Dagmar Dieterle, Helmut Klarner, Hannah Stegmayer, sucht Sponsoren, die bereits sind, das prestigeträchtige und spannende Vorhaben zu unterstützen. Erste Zusagen liegen laut Helmut Klarner bereits vor. Der Neubau soll bis 2010 in der Königsstraße, im Bereich der Pavillons am Riedergarten, realisiert werden. Auch die Architektur des Ausstellungsgebäudes steht: Der Stephanskirchener Architekt Rudolf Finsterwalder stellte der Mitgliederversammlung sein Konzept vor. Es sieht einen modernen Bau in Würfelform vor, deren Architektur sich im umliegenden Park „auflöst“ und die Umgebung widerspiegelt. Durch die gefaltete Oberfläche des fensterlosen Gebäudes stellt das Haus bewusst eine „kleine Störung im städti-schen Gefüge“ dar. Rosenheim erhalte mit einem Haus für zeitgenössische Kunst in zentraler Lage einen weiteren Anziehungspunkt, zeigte sich der Vorstand überzeugt.
Das Kunstjahr 2008 wird auch durch die Fortsetzung des anspruchsvollen Ausstellungskonzeptes geprägt, das aktuell durch die noch bis zum 20. April laufende Werkschau des österreichischen Künstlers Günter Brus geprägt werde. Im Mai/Juni steht eine Ausstellung des Rosenheimer Malers Alfons Lachauer auf dem Programm, im Juli die große Jahresausstellung. Auch die Kunsthandwerkermesse „Kunst + Hand-werk“ werde heuer wieder stattfinden, teilte der Vorstand die wichtigsten Termine mit. Über den Kuratorenwettbewerb für ein Skulpturenprojekt, als Vorbereitung für die Landesgartenschau, berichtete Hannah Stegmayer, die dazu als eine von fünf Kuratoren eingeladen wurde. Sie stellte den Mitgliedern ihr Konzept einer „ereignishaften“ Kunst für Rosenheim vor.
Dass der Verein angesichts dieses großen kunst- und kulturpolitischen Engagements finanziell vor große Herausforderungen steht, stellte Schatzmeister Robert Multrus in seinem Bericht heraus. Er zeigte mit einer schwarzen Null für das abgelaufene Ausstellungsjahr, dass die Finanzlage des Vereins angespannt bleibt. Zuschüsse und Zuwendungen von privater und öffentlicher Hand seien jederzeit willkommen, so der Schatzmeister. Dass die Ausstellungen des Kunstvereins auf große Resonanz – auch weit über die Grenzen Rosenheims hinaus – stoßen, bewies das Publikumsinteresse auch im vergangenen Kunstjahr. Her-ausragendes Ereignis: die Werkschau „Die Peitsche der Erinnerung“ von Jonathan Meese und Daniel Richter.
Kunstverein: Personalien
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Kunstvereins standen folgende Personalien:
Die Jury für die Jahresausstellung setzt sich aus Toni Stegmayer, Peter Pohl, Elisabeth Mehrl und Charlotte Dietrich zusammen. In die Jury „Kunst + Handwerk“ wurden Christine Vizthum, Alexandra Holzer, Martin Riedl, Stephan Bieniek und Claudia Denkhaus gewählt. Der Vorstand des Kunstvereins wurde einstimmig entlastet.
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19, 83026 Rosenheim
Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0
Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
April 2008
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Kunsthaus für Rosenheim
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Kunsthaus für Rosenheim
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Kunsthaus für Rosenheim:
Lage
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Kunstverein Rosenheim
Günter Brus: Erotik des Schöpferischen
Der Kunstverein Rosenheim zeigt von 14. März bis 20. April 2008 in den Räumen Klepperstraße 19 drei Bilddichtungen so-wie den Film „Zerreißprobe“ (1970) des österreichischen Künst-lers Günter Brus. Die Ausstellungseröffnung findet am Donners-tag, 13. März um 19 Uhr statt, der Künstler ist anwesend.
Rosenheim - Brus zählt zu den radikalsten Vertretern des Wiener Aktionismus. 1970 wegen "Herabwürdigung der österreichischen Staatssymbole" zu sechs Monaten verschärftem Arrests verurteilt, lebte er längere Zeit in Berlin im Exil, um der Haftstrafe zu entgehen. Während er in den 1960er Jahren vor allem mit seinen Aktionen Aufsehen erregte, beschäftigt er sich seit Beginn der 70er Jahre wieder mit Malerei, Zeichnen und Literatur.
Für sein Lebenswerk erhielt Brus 1996 den Großen Österreichischen Staatspreis. Diese höchste österreichische Auszeichnung wird nur ein-mal jährlich einem Künstler für hervorragende Leistungen verliehen. Zur Eröffnung am Donnerstag, den 13. März um 19 Uhr liest der Burg-schauspieler Bernd Jeschek aus den Texten des Künstlers. Eine Einführung in sein Werk gibt der Kunsthistoriker und Philosoph Benedikt Stegmayer.
Günter Brus, 1938 in Ardning, Steiermark geboren, studierte von 1957 bis 1960 an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. 1964 begründet er mit Muehl, Nitsch und Schwarzkogler den "Wiener Aktio-nismus". 1984 erschien sein Roman "Die Geheimnisträger", 1987 der Band "Amor und Amok". Soeben ist der zweite Teil seiner Autobiographie erschienen. Brus begleitete sein gesamtes aktionistisches Werk mit Zeichnungen und Malereien. Ab 1970, beginnend mit der Mappe „Irrwisch“, entwickelte er neue Kombinationen von Literatur und bildender Kunst. Es entstanden Arbeiten, die er Bilddichtungen nennt, und die einen neuen Abschnitt in Brus' Schaffen eröffnen. Es hat sich ein reiches zeichnerisches und literarisches Werk entwickelt, das im Austausch mit den großen Literaten der Weltliteratur steht (Jean-Paul, Friedrich Schlegel u.a.). Seit einigen Jahren arbeitet Brus als Kolumnist und Zeichner beim österreichischen Monatsmagazin „Datum“.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 13. März , 19 Uhr
Einführung: Benedikt Stegmayer
Ausstellungsdauer: 14. März bis 20. April 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr, So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de
Februar 2008
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Günter Brus: "3 Bilddichtungen"
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Ausstellung
Gerhard Prokop, Bilder 1980 – 2007
Rosenheim - Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 26. Januar bis 2. März eine Retrospektive der Arbeiten des Rosenheimer Künstlers Gerhard Prokop. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 25. Januar um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19. Gerhard Prokop zeigt neben neuen Arbeiten mit Stadtlandschaften retrospektiv auch Arbeiten früherer Bildserien sowie Stillleben und Fernsehbilder. Die Stillleben waren Prokops erste konsequent fotorealistischen Ölbilder, in denen er traditionelle Gestaltungsmechanismen mit „bildunwürdigen“ Alltagsgegenständen – Elektrobohrer, Pappschachteln - kontrastierte.
Manipulierte Realitätswahrnehmung via TV, die so häufig Bild mit wirklichem Ereignis verwechselt, war das zentrale Thema der „Fernsehbilder“ von 1981. Durch die explosionsartige Vervielfältigung und Verflachung des Fernsehens seitdem bestätigen sich Prokops Fernsehbilder in ihrer Aktualität. Die neuen Stadtlandschaften von Gerhard Prokop wären ohne den Einsatz von Digitalkamera und Computer nicht mehr möglich, in akribischer Kleinarbeit mischt er aus der Kombination mehrerer Digitalfotos am Computer den Eindruck von Weitwinkel und den entzerrten Linien eines Teleobjektivs und erzeugt damit neue Sichtweisen bekannter Blickwinkel. Die Ausführung erfolgt dann traditionell mit Gouache und harzölgemischten Farbpigmenten nach wie vor in zeitaufwändiger Detailarbeit. Die Kunsthistorikerin Birgit Löffler führt in die Ausstellung ein.
Ausstellungseröffnung: Freitag 25. Januar 19 Uhr
Einführung: Dr. Birgit Löffler
Ausstellungsdauer: 26. Januar bis 2. März 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de
Januar 2008
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Berliner Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof).
50 x125 cm, Gouache/Öl auf Tischlerplatte, 2007
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Bestes aus den Ateliers
Kunst + Handwerk im Rosenheimer Lokschuppen:
Genuss für alle Sinne

Foto: W. Hauck, www.die-stelzer.de
Rosenheim - Große Kunst - für jeden Geldbeutel: Das bot auch heuer die Messe Kunst + Handwerk, die von Freitag, 16. bis Sonntag, 18. November, in der historischen Rotunde des Rosenheimer Lokschuppens stattfand. Über 80 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentierten auf Einladung des Kunstvereins Rosenheim das Beste aus ihren Ateliers. Kunsthandwerker, Goldschmiede, Keramiker, Maler und Designer boten eine Produktpalette, die von Textilien über Schmuck bis hin zu Keramiken und Metallobjekten reichte. Kunstgegenstände für den großen und kleinen Geldbeutel standen dabei zum Verkauf.
Die Kunst + Handwerk, die in diesem Jahr zum 36. Mal stattfandt, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt: Als größte Kunsthandwerksmesse im südlichen Bayern bietet die Veranstaltung des Rosenheimer Kunstvereins erlesene Produkte, die jährlich mehrere Tausend Besucher anlocken.
Die diesjährige Sonderausstellung "Haute Couture auf Stelzen“ präsentierte Sabine Adldinger in Kooperation mit dem Landsberger Theater „Die Stelzer“. Ein attraktives und abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik des Salonmusikorchesters La Danza, Saxofon und Harfe mit Mulo Francel und Evelyn Huber, einem Auftritt des Ensembles der Musikschule Rosenheim sowie Clowns und Jongleuren boten den großen und kleinen Besuchern einen anregenden und kurzweiligen Aufenthalt.
Die musikalische Untermalung übernahm am Freitag, 16. November von 19.00 bis 21.00 Uhr das Salonmusikorchester La Danza mit Tanz- und Unterhaltungsmusik der 20 bis 30er Jahre, sie machten das Bummeln auf dem Kunsthandwerkermarkt zu einem sinnlichen und beschwingten Vergnügen. Ein musikalischer Leckerbissen auch am Samstag: Mulo Francel und Evelyn Huber spielten von 11 bis 14 Uhr Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse aus dem alten Europa. Ensembles der Musikschulen von Rosenheim und Kolbermoor gaben am Samstag um 15 Uhr und am Sonntag ab 12 Uhr Kostproben ihres Könnens. Samstags und sonntags jeweils ab 14 Uhr konnte große und kleine Besucher Kerzen mit Bienenwachs ziehen.
Parallel zur Kunst + Handwerk bestand die Möglichkeit, die Ausstellung „sleeping artists – collecting – fetish“ von H+T Stegmayer im Kunstverein, Klepperstraße 19 zu besuchen.
Ausstellungstermin Kunst + Handwerk
Lokschuppen Rosenheim, 16. bis 18. November 2007
Freitag, 16. Dezember: 18.00 Uhr – 22.00 Uhr
Samstag, 17. Dezember: 11.00 Uhr – 20.00 Uhr
Sonntag, 18. Dezember: 11.00 Uhr – 18.00 Uhr
Eintritt: 3 Euro (ermäßigt: 2 Euro)
Rahmenprogramm
Freitag, 16. November
19.00 Uhr – 21.00 Uhr: Salonmusikorchester La Danza, Tanz- und Unterhaltungsmusik der 20er bis 50er Jahre
Samstag, 17. November
11.00 Uhr - 14.00 Uhr: Mulo Francel und Evely Huber, Saxofon und Harfe, Balladen und Bossa Nova, Tango und Valse, Improvisationen und Melodien aus dem alten Europa
14.00 Uhr – 18.00 Uhr : Kind und Werk: Kerzenziehen mit Bienenwachs
Ab 15.00 Uhr: Ensembles der Musikschule Rosenheim
„Die Sonnenflammen“ – Performance
Sonntag, 18. November
Ab 12.00 Uhr: Ensembles der Stadtsing- und Musikschule Kolbermoor
14.00 Uhr: Rigol und Torf, Clowns für (große und) kleine Leute
14.00 Uhr – 17.00 Uhr: Kind und Werk: Kerzenziehen mit Bienenwachs
Sonderausstellung: Haute Couture auf Stelzen, Atelier für Mode und Design
Sabine Adldinger in Koopertion mit dem Landsberger Theater „Die Stelzer“
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Haute Couture auf Stelzen
Foto: W.Hauck, www.die-stelzer.de
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Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de, November 2007
Kunstverein Rosenheim
H+T Stegmayer: Sleeping Artists - Fetish – Collecting
Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 10. November bis 13. Januar 2008 in den Räumen, Klepperstraße 19 ein Ausstellungsprojekt mit Videoarbeiten des Künstlerteams Hannah und Toni Stegmayer. Ausstellungseröffnung mit Einführung des Kunsthistorikers Heinz Schütz ist am Freitag, 9. November 19 Uhr.
Das Projekt wurde im Rahmen eines Artist in Residence Aufenthalts an der Kunsthalle Krems realisiert. Mit den Arbeiten Sleeping Artists, Collecting und Fetish thematisieren die Künstler das intime Künstlerporträt und den Fetischcharakter der Kunst, bei dem die Grenze zwischen Künstler, Betrachter und Sammler zu verschwinden scheint. Toni Stegmayer, dessen bildhauerische Arbeiten minimalistisch-konkret sind und außerhalb ihrer skulpturalen Präsenz auf nichts deuten, geht mit den Videoarbeiten und Videoskulpturen der Frage nach dem Charakter der künstlerischen Präsenz auf den Grund: Wie ist der Künstler in seinem Werk anwesend, und warum übernimmt Kunst die Funktion von Fetischen oder gar Reliquien?
Die Arbeit Sleeping Artists besteht aus einer Installation von zwölf liegenden Monitoren, die Künstler schlafend festhalten. Der Schlaf, seine Darstellbarkeit in der Kunst, die spezifischen Mittel des Videobildes, Authentizität, Täuschung und Zeitverlauf stehen ebenso im Mittelpunkt wie seine Intimität im Kontrast zur Öffentlichkeit der bekannten und berühmten Personen. In dem Video Collecting stellen H+T Stegmayer die komplette Kunstsammlung eines Sammlers vor. Die bedrohliche Fülle der Bilder und Objekte und ihre Dominanz sind durch eine großformatige, körperlich erfahrbare Videoprojektion festgehalten.
Die Videoarbeit Fetish hat mit sehr unterschiedlichen Sammlungsstücken zu tun hat, die ohne Hintergrundinformation als ganz alltägliche Gegenstände wirken. Was sie allerdings davon unterscheidet, ist die Tatsache, dass sie Relikte künstlerischer Aktionen oder Hinterlassenschaften von Künstlern sind. Sie befinden sich in einer prominenten Fetischsammlung, wo sie vor der Kamera ausgepackt, präsentiert und beschrieben werden. Jeder Fetisch hat seine Geschichte, die nur noch der Sammler erinnern und nachvollziehen kann.
Es ist die überspitzte Form der Verehrung von Kunstgegenständen, die in schwächerer Form jedem Kunstwerk mehr oder weniger widerfährt. In einer Sammlung gewinnen die banalen Gegenstände religiöse Dimensionen, die gewöhnlich magischen Gesellschaftsformen zugeschrieben werden, und die hier unter anthropologischem Interesse auf unsere Gesellschaft übertragen werden. Kunstwerke entstehen, wo Dinge genügend Aufmerksamkeit erfahren und ihr Gebrauch sie adelt. Der Kontakt des Gegenstandes mit dem Künstler genügt. Das Relikt ist der gängige Fetisch innerhalb der Kunst.
Die Ausstellung Sleeping Artists - Fetish – Collecting wird gefördert vom Tiroler Wissenschaftsfonds sowie von der Dr. Stöcker Kulturstiftung. Es erscheint zur Finissage am 13. Januar ein Katalog mit kunstwissenschaftlichen Beiträgen.
Die Vernissage ist am Freitag, 9. November um 19 Uhr. Die Ausstellung ist von 10. November bis Sonntag 13. Januar 2008 von 9 bis 13 Uhr freitags, samstags von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr und sonntags von 11.00 Uhr bis 17.30 Uhr in den Räumen des Kunstvereins, Klepperstraße 19, zu sehen.
H+T Stegmayer Sleeping Artists - Fetish – Collecting
Ausstellung des Kunstvereins Rosenheim
Eröffnung: Freitag, 9. November, 19.00 Uhr,
Klepperstraße 19, Rosenheim
Einführung: Kunsthistoriker Dr. Heinz Schütz, München
Austellungsdauer: 10. November bis 13. Januar 2008
über die Weihnachtsfeiertage ist die Ausstellung geschlossen.
Finissage: Sonntag, 13. Januar 2008
Öffnungszeiten: donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr
freitags und samstags von 14.30 bis17.30 Uhr
sonntags von 11.00 bis 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de, Oktober 2007
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Künstler
H+T Stegmayer
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Künstler
H+T Stegmayer
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Künstler
H+T Stegmayer
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Künstler
H+T Stegmayer
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Künstler
H+T Stegmayer
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Kunstverein Rosenheim
Zeitgenössische Kunst – aktuell wie nie
Jahresausstellung mit Werken von 65 Künstlern – Sonderschau Meese/Richter: „Peitsche der Erinnerung“
Rosenheim – Venedig, Kassel, Münster – und jetzt Rosenheim: Orte, an denen zeitgenössische Kunst in diesem Sommer das große Thema ist. Die Rosenheimer Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim präsentiert sich wieder als Spiegelbild des Schaffens von Künstlern aus der Region. Die Werkschau, die zu den bedeutendsten und großzügigsten Präsentationen zeitge-nössischer Kunst in Bayern gehört, zeigte vom 15. Juli bis 26. August in der Städtischen Galerie Rosenheim Arbeiten von 65 Künstlern.
Begleitend lädt der Kunstverein zur Sonderausstellung „Die Peitsche der Erinnerung“ mit Werken der weltweit bekannten Maler, Installations- und Performancekünstler Jonathan Meese und Daniel Richter ein. Die Präsentation der „Stader Bilder“ fand bis zum 5. August in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 statt.
Vernissage mit Sommerfest
Der Kunstverein eröffnete seine 47. Jahresausstellung am Samstag, 14. Juli mit einer Vernissage. Die Einführung übernahm Vorstandssprecher Dr. Helmut Klarner. Grußworte sprach Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. An die Ausstellungseröffnung schloss sich ein Sommerfest im Galeriegarten mit Big Band-Musik und Bewirtung an.
Bekannte Namen und neue Gesichter
Für die Gäste stellt die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim auch eine Chance dar, bekannte und etablierte, jedoch auch neue, aufstrebende Künstler kennen zu lernen. Die Aussteller kommen vor allem aus dem Raum Rosenheim und der Kunststadt München, zum Teil jedoch auch aus ganz Deutschland. Das Repertoire der Werke reicht von klassischer Malerei bis zu Objekt- und Videokunst.
Information und Dokumentation
Die Jahresausstellung des Kunstvereins informiert nicht nur über Bestätigtes und Aktuelles aus der zeitgenössischen Kunst, sondern dokumentiert diese auch. Der Katalog berichtet detailliert über die gezeigten Arbeiten und bildet jeden Künstler mit einer Arbeit ab. Für die Jahresausstellung interessieren sich alljährlich auch Kunstsammler: Privatleute, die bayerischen Staatsgemäldesammlungen und andere Institutionen kaufen regelmäßig Werke an, da die Rosenheimer Präsentation zu den bedeutendsten Sammelausstellungen Bayerns zählt. Die Rosenheimer Wirtschaft fördert die Ausstellung durch Inserate im Katalog, die Stadt Rosenheim stellt alljährlich die Städtische Galerie als Ausstellungsort zur Verfügung.
Jahresausstellung 2007 des Kunstvereins Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim, 15. Juli bis 26. August
Eröffnung: Samstag, 14. Juli, 18 Uhr, mit anschließendem Sommerfest im Galeriegarten
Grußwort: Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Begrüßung und Einführung:
Dr. Helmut Klarner, Vorstandssprecher des Kunstver- eins Rosenheim
Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Rosenheim:
täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr, Max-Bram-Platz 2, Tel. 08031- 36 14 47
Farbkatalog: mit Abbildungen, Anhang mit Dokumentation der Kunst-
vereinsausstellungen der vergangenen zwölf Monate
Preis: 10 Euro
Sonderausstellung: „Die Peitsche der Erinnerung“ von Jonathan Meese
und Daniel Richter bis 5. August, Räume Kunstverein
Klepperstraße 19, donnerstags von 9 bis 13.00 Uhr
freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr
sonntags von 11 bis 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
Juli 2007
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Künstler:
Bernd Weber
Foto: Kunstverein Rosenheim
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Künstler:
Heinz Haberkorn
Foto: Kunstverein Rosenheim
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Künstler:
Ury
Foto: Kunstverein Rosenheim
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„Die Peitsche der Erinnerung“
Rosenheimer Kunstverein holt „Stader Bilder“ von Meese und Richter nach Rosenheim
Berlin, Basel, London, New York, Tokio – und jetzt Rosenheim: Als kleine Sensation ist es zu bewerten, dass es dem Kunstverein Rosenheim gelungen ist, die weltweit bekannten Künstler Jonathan Meese und Daniel Richter mit einer Ausstellung in die bayerische Provinz zu holen. Vom 17. Juni bis 5. August zeigen die zur Elite der jüngeren deutschen Kunst gehörenden Maler, Installations- und Performancekünstler ihre Werkschau „Die Peitsche der Erinnerung“, die eine freie Interpretation eines archäologischen Themas darstellt.
Die „Stader Bilder“ setzen sich mit Fundstücken auseinander, die bei Grabungen in Stade, eine der ältesten Städte Norddeutschlands, entdeckt wurden. Dort fand die Stadtarchäologie ein Bischofsgrab aus dem 14. Jahrhundert und eine noch ältere Papstbulle. Der Stader Archäologe Andreas Schäfer, ein Freund von Richter, konnte Meese und Richter bewegen, sich in der ersten gemeinsamen Arbeit mit den Fundstücken künstlerisch auseinander zu setzen.
Die in Berlin und Hamburg lebenden und arbeitenden Meese und Richter, die derzeit international höchste Anerkennung finden, schufen 14 humorvoll aufgeladene Collagen aus Malakten, die – zum Teil stark verfremdet – Fundstücke der Ausgrabungen darstellen und in einen neuen Kontext stellen. Beiden Künstlern ging es bei ihren Inter-pretationen um die Frage nach der Wirkungsmacht von Geschichte, um die Bedeutung von Traditionslinien „und dem ganzen Kitsch und Pathos, der damit zusammenhängt“, so Richter. Für seinen Kollegen Meese sind die Bilder „aus sich selbst entstanden“ – „aus großer Würde dem Wunder der Prähistorie gegenüber“.
Messe wird bei der Ausstellungseröffnung in den Räumen des Kunstvereins persönlich anwesend sein. Die Vernissage findet am Samstag, 16. Juni, um 20 Uhr statt. Die Werkschau „Die Peitsche der Erinnerung“ ist bis zum 5. August donnerstags von 9 bis 13 Uhr, freitags und samstags von 14.30 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11.00 bis 17.30 Uhr in den Räumen des Kunstvereins, Klepperstraße 19, zu sehen.
Jonathan Meese, Daniel Richter Die Peitsche der Erinnerung
Ausstellung des Kunstvereins Rosenheim
Eröffnung: Samstag, 16. Juni, 20.00 Uhr
Klepperstraße 19, Rosenheim
Einführung: Andreas Schäfer (Archäologe), Matthias Weber (Künstler und Kurator), Dr. Hannah Stegmayer (Kunstverein Rosenheim)
Ausstellungsdauer: 17. Juni bis 5. August 2007
Öffnungszeiten: donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr
freitags und samstags von 14.30 bis 17.30 Uhr
sonntags von 11.00 bis 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de www.kunstverein-rosenheim.de
Mai 2007
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Meese und Richter:
"Die Peitsche der Erinnerung"
Foto: Kunstverein Rosenheim |
Meese und Richter:
"Die Peitsche der Erinnerung"
Foto: Kunstverein Rosenheim |
Meese und Richter:
"Die Peitsche der Erinnerung"
Foto: Kunstverein Rosenheim |
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Meese und Richter:
"Die Peitsche der Erinnerung"
Foto: Kunstverein Rosenheim |
Jonathan Meese und Daniel Richter:
Foto: Kunstverein Rosenheim |
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Martin Fritzsche: daneben
Objekte/Zeichnungen/Video
Stephanskirchen - Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 10. März bis 15. April eine Ausstellung mit Arbeiten des in Antwort am Simssee lebenden Künstlers Martin Fritzsche. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 9. März um 19 Uhr in den Räu-men des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19. Geboren 1960 zählt Fritzsche zu einer jüngeren Generation von Künstlern, die mit leichter Hand und verschmitztem Lächeln künstlerische Möglichkeiten der Inbesitznahme ihrer Umgebung ausloten und weniger an die Produktion musealer Werke denken als daran, Kunst und Leben in eine Symbiose zu bringen.
Arte povera und Fluxus mögen ursprünglich Vorbilder für Martin Fritzsche gewesen sein, denn seine Materialien sind Fundstücke aus dem täglichen Leben. Seit einem Aufenthalt 1997 in s`Hertogenbosch, Niederlande, begann er, sich zunehmend für billige Massenprodukte wie Kleider, Felle, Stoffe, Polster, Kisten, Folien, Kunststoffe, transparente Plastikverpackungen, Tüten und andere Materialien zu interessieren. Wie ein „Sampler“ sammelt er ästhetisch interessante Materialobjekte, verändert, ergänzt und setzt sie in neue Sinnzusammenhänge. Er besetzt Räume mit diesen ästhetisch kombinierten billigen Objekten, interessiert sich für Nischen, Restflächen, lässt seine Objekte wie zufällig liegengelassen den Raum stören, beherrschen, umdefinieren.
Martin Fritzsche ist ein bekennender Spieler. Mit ästhetischem Scharfblick nimmt er Proben unserer Zivilisationsgesellschaft, um sie zu verändern und mit anderen Materialien, Zeichnung, Bemalung, Skulptur zu kombinieren. Er schafft mit seinen Objekten und Rauminstallationen neue Sinnzusammenhänge und Fragestellungen, die in gleicher Weise den Bezug zur aktuellen Lebenssituation halten, als aber auch über diese hinausweisen. In Gruppenausstellungen stellt sein Beitrag stets eine Art Störung dar durch den völligen Verzicht auf Pathos und weist damit nicht nur auf seine eigene Arbeit hin sondern schärft auch den Blick für die Werke der Kollegen.
Fritzsche wird in dieser Ausstellung erstmals auch Videofilme zeigen, die ebenfalls im Marginalen das Wesentliche und Humane unserer Existenz zum Thema machen.
Eröffnung/ Bar/ Musik: Freitag 9. März 19.00 Uhr
Ausstellungsdauer: 10. März – 15. April 2007
Ort: Kunstverein Rosenheim, Klepperstr. 19
Öffnungszeiten: Donnerstag 9.00 -13.00 Uhr
Freitag, Samstag 14.00 - 17.30 Uhr
Sonntag: 11.00 bis 17.30 Uhr
Ostern 6. – 8. April geschlossen
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de, www.presseservice.net/pressetexte/kunstverein.htm
Februar 2007
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Martin Fritzsche:
Daneben
Foto: Kunstverein Rosenheim |
Martin Fritzsche:
Daneben
Foto: Kunstverein Rosenheim |
Martin Fritzsche:
Daneben
Foto: Kunstverein Rosenheim |

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Wolfgang Ellenrieder: „…und dann waren wir jeden Tag woanders“
Rosenheim - Die Ausstellung „…und dann waren wir jeden Tag woanders“ des Münchner Malers Wolfgang Ellenrieder wird am Freitag, 19. Januar um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim, Klepperstraße 19 eröffnet. Es spricht Dr. Margit Zuckriegel vom Museum der Moderne Salzburg.
Heinz Schütz beschrieb bereits 1997 die Malerei Ellenrieders als besonders bemerkenswerte Variante der neuen illusionistischen Malerei: „Allen Bildern gemeinsam ist Ellenrieders Spiel mit dem Illusionspotential der Malerei. Selbst in den Bildern, in denen die Gewächse dreidi-mensional und nahezu greifbar erscheinen, gibt es immer wieder Stellen, in denen die Farbe nur als Farbe und ein Fleck nur als Fleck erscheint. Doch selbst dann, wenn der Betrachter gleichsam ernüchtert und desillusioniert hinter dem Gemalten die Malerei wahrnimmt, unterliegt er immer wieder dem illusionistischen Sog der Bilder. Um ihn in Gang zu setzen, bedient sich Ellenrieder unter anderem der Spritzpistole, ein in „seriöser“ Malerei gewöhnlich verpöntes Mittel.“
Wolfgang Ellenrieder wurde 1959 in München geboren, studierte von 1981 bis 1988 an der Akademie der Bildenden Künste in München. Seither war er sowohl in Einzelausstellungen als auch Gruppenausstellungen international viel unterwegs. TBA Chicago, Künstlerhaus Wien, Rupertinum Salzburg, Ostdeutsche Galerie Regensburg, Museum Bellrive, Zürich, Kunsthal Rotterdam waren wichtige Stationen für seine Bilder. Erst im letzten Jahr war er zur Teilnahme an der Ausstellung „Zurück zur Figur“ in der Hypo Kunsthalle eingeladen.
Ausstellungsdauer: 20.Januar - 25. Februar 2007
Ort: Kunstverein Rosenheim, Klepperstr. 19
Öffnungszeiten: Donnerstag 9.00 -13
Freitag, Samstag 14.00 - 17.30 Uhr
Sonntag: 11.00 bis 17.30 Uhr
Einführung: Dr. Margit Zuckriegel
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de
Januar 2007
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Wolfgang Ellenrieder: Lichtung
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Foto: Kunstverein Rosenheim |
Wolfgang Ellenrieder: Schönbrun
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Kunstverein Rosenheim:
Bestes aus den Ateliers
Kunst + Handwerk im Rosenheimer Lokschuppen: Genuss für alle Sinne
Rosenheim - Große Kunst - für jeden Geldbeutel: Das bot auch heuer die Messe Kunst + Handwerk, die vom
1. bis 3. Dezember, in der historischen Rotunde des Rosenheimer Lokschuppens stattfand. Über 80 Aussteller aus dem In- und Ausland präsentieren auf Einladung des Kunstvereins Rosenheim das Beste aus ihren Ateliers. Kunsthandwerker, Goldschmiede, Keramiker, Maler und Designer bieten eine Produktpalette, die von Textilien über Schmuck bis hin zu Keramiken und Metallobjekten reicht. Hochpreisige wie günstige Kunstgegenstände stehen dabei zum Verkauf.
Die Kunst + Handwerk, die in diesem Jahr zum 35. Mal stattfand, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt: Als größte Kunsthandwerksmesse im südlichen Bayern bietet die Veranstaltung des Rosenheimer Kunstvereins erlesene Produkte, die jährlich mehrere Tausend Besucher anlocken.
Die diesjährige Sonderausstellung widmete sich dem Thema "Flechten". Johann Bachinger, Emanuel Heringer, Monika Nickl stellten unter dem Titel "Traum – Struktur – Geflecht" den kreativen und künstlerischen Einsatz von Flechtarbeiten vor. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit Musik von Salon-, Klezmer- und Stubnmusik sowie Clowns und Jongleuren boten den großen und kleinen Besuchern einen anregenden und kurzweiligen Aufenthalt.
Die musikalische Untermalung übernahm am Freitag das Quintett Pitu Pati – mit einem Programm, das von südamerikanischem Klezmer, Zigeuner-Swing bis zu Wiener Lied, Csárdás, Tarantella und Fado reicht. Am Samstag und Sonntag ab 14 Uhr konnten große und kleine Besucher Kerzen mit Bienenwachs ziehen. Musikalische Unterhaltung auf hohem Niveau auch am Samstag: von 16.00 bis 18.00 Uhr spielte die Buxbaam-Musi mit Susanne Moka am Hackbrett, Magdalena Staudacher, Harfe, Oskar Landenhammer, Steirische Ziach und Benedikt Landenhammer am Kontrabass. Am Sonntag lud von 15.00 bis 17.00 das siebenköpfige Salonensemble „Dolce Vita“ ein: argentinischer Walzer und Tangos sowie Filmmusik aus der Ufa-Zeit und den Fünfzigern machten das Bummeln auf dem Kunsthandwerkermarkt zu einem sinnlichen und beschwingten Vergnügen. Parallel zur Kunst + Handwerk bestand die Möglichkeit, in der "Kunstmühle" des Kunstvereins, Klepperstraße 19, die Ausstellung „Von Herzen“ von Christian Heß zu besuchen.
Ausstellungstermin Kunst + Handwerk
Lokschuppen Rosenheim, 1. bis 3. Dezember 2006
Öffnungszeiten
Freitag, 1. Dezember: 18.00 Uhr – 22.00 Uhr
Samstag, 2. Dezember: 11.00 Uhr – 20.00 Uhr
Sonntag, 3. Dezember: 11.00 Uhr – 18. 00 Uhr
Eintritt: 3 Euro (ermäßigt: 2 Euro)
Programm
Freitag, 1. Dezember
19.00 – 21.00 Uhr: Quintett Pitu Pati – ein Schnaps für Dich
Akkordeon, Geige, Gitarre, Kontrabass, Gesang, Südamerikanische Klezmer bis Zigeuner-Swing, Wiener Lied bis Csárdás, Tarantella und Fado
Samstag, 2. Dezember
14.00 Uhr: Schüler aus der 7. Klasse der freien Waldorfschule Chiemgau jonglieren
14.00 – 18.00: Kind und Werk: Kerzenziehen mit Bienenwachs
16.00 – 18.00: Buxbaam-Musi mit Susanne Moka: Hackbrett
Magdalena Staudacher: Harfe; Oskar Landenhammer: Steirische Ziach; Benedikt Landenhammer: Kontrabass
Sonntag, 3. Dezember
12.00 – 14.00: Rigol und Torf, Clowns für (große und) kleine Leute
14.00 – 18.00: Kind und Werk: Kerzenziehen mit Bienenwachs
15.00 – 17.00: Dolce Vita, das siebenköpfige Salonensemble spielt Argentinische Walzer und Tangos, Filmmusik aus der Ufa-Zeit und den Fünfziger, Klassische Nummern aus der Swing-Ära
Sonderausstellung: "Flechtwerk - Traum – Struktur – Geflecht“ - Johann Bachinger, Emanuel Heringer, Monika Nickl
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0,
Telefax 0 8036/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, November 2006
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Bestes aus den Ateliers: Bettina von Reiswitz
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Bestes aus den
Ateliers: Michael Kühnl
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Bestes aus den Ateliers:
Christine Vitzthum |

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Kunstverein Rosenheim
Christian Heß: Von Herzen
Ausstellung zeigt Zeichnungen und Skulpturen
Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 18. November bis zum 30. Dezember 2006 eine Einzelausstellung des jungen Rosenheimer Künstlers und Bildhauers Christian Heß. Die Ausstellung wird am Freitag 17. November um
19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19 eröffnet. Zur Einführung spricht der Münchener Philosoph und Schriftsteller Dr. Stefan Lindl.
Heß zeigt graphische Arbeiten, meist in Rot- und Gelbtönen sowie Skulpturen. Seinen Zeichnungen liegen meist mathematische Systeme zugrunde. Diesen mathematischen Prinzipien wirkt die Ungenauigkeit der Handzeichnung mit Tusche und Feder/Pinsel entgegen und verleiht ihnen Lebendigkeit und einen eigenen Charakter. Die Symbole - Herz, Ring, Kreuz, Stern, Raute, Kreis - sind wie Computerausdrucke aus Pixeln (kleine Quadrate) aufgebaut, die jedoch aufgrund der Technik mit Tusche und Feder lebendig werden. Bei den Schriftzeichnungen werden Symbole mit Hilfe von Schrift und Kürzeln gefüllt. Die Symbole spiegeln hier den Inhalt der verwendeten Worte wieder. In den „Tagebuchzeichnungen“ werden Eindrücke über Tage, Wochen, Monate gesammelt und in auf Systemen basierenden Zeichnungen wiedergegeben. Bei den Skulpturen werden bekannte Formen wie Gesichtsprofile und Symbole benutzt und durch Rotation verfremdet bzw. in der Form versteckt. Zersägt und wieder zusammengesetzt entstehen dadurch völlig neue Gebilde und Formen. Die Ausstellung wird vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst gefördert. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.
Von Herzen – Zeichnung und Skulptur
Ausstellungsdauer: bis 30. Dezember 2006
Ort: Kunstverein Rosenheim, Klepperstr. 19
Öffnungszeiten: Do 9.00 -13 und Freitag
Freitag, Samstag, Sonntag von
14.00 - 17.30 Uhr
23. und 24. Dezember geschlossen
Einführung: Dr. Stefan Lindl
Christian Heß
1973 geboren in Nürnberg
1993 Abitur
93 - 95 Zivildienst
95 - 98 Berufsfachschule für Holzbildhauer in
Bischofsheim a. d. Rhön
98 - 2005 Studium an der Akademie der
Bildenden Künste München bei Professor Prangenberg
lebt und arbeitet in Ullerting am Simssee
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
November 2006
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Christian Heß:
"Von Herzen -
Zeichnungen und
Skulpturen"
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Christian Heß:
"Von Herzen -
Zeichnungen und
Skulpturen"
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Kunstverein präsentiert BLUE NOSES
International bedeutendes russisches Künstlerduo in
Rosenheim - Photographie und Video
Rosenheim - Dem Kunstverein Rosenheim ist es gelungen, das russische Künstlerduo Blue Noses für eine Einzelausstellung zu gewinnen. Die Ausstellung wurde mit Hilfe der Galerien Knoll, Wien und Guelman, Moskau zusammengestellt und wurde am Freitag, 30. Juni um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19 eröffnet. Das Künstlerduo Viacheslav Mizin und Alexander Shaburov war ebenso anwesend sein wie Galerist Hans Knoll aus Wien.
Seit seiner Gründung 1999 im fernen Novosibirsk anlässlich eines burlesken Kunstfestivals abgeschlossen von der Welt in einem Luftschutzraum hat die Gruppe einen phänomenalen nationalen wie internationalen Aufstieg erlebt. Man trifft seit einigen Jahren ihre Arbeiten bei allen großen russischen und internationalen Sammelausstellungen und Biennalen, genauso wie auf den Kunstmessen. Auch der Sprung über den Atlantik nach New York hat die Gruppe geschafft. Im Zent-rum stehen die beiden Künstler Slava Mizin und Sasha Shaburov, die alleine oder mit wechselnden Komparsen anarchische, „idiotische“, zynische Videoclips erfinden, die kaum wenige Minuten dauern und unweigerlich zur lächerlichen Niederlage der Unantastbarkeit einer Institution, eines Wertes, einer Tradition, einer Autorität, eines Massenkults führen. Absurde Komik, schwarzer Humor, subversiver Spaß, der Betrachter braucht keine russischen Sprachkenntnisse, um die Arbeiten zu verstehen und darüber zu lachen. Daneben gibt es noch vereinzelt längere Filme wie „Tod in Venedig“ und Fotografien, die ebenfalls in Serien entstehen und entweder Videos ergänzen oder eigenständig existieren.
Die Blue Noses werden allgemein für ein archetypisches russisches Phänomen gehalten, abgeleitet von den Traditionen der ekstatischen Spinnereien der Gottesnarren, orthodoxen Mönchen und sibirischen Schamanen. Andererseits können die Blue Noses auch im Sog anderer europäischer atheistischer Traditionen schwarzen Humors gesehen werden, die auf die Dekonstruktion kultureller, sakraler und moralischer Standards abzielen, welche die Kontrolle über die Gesellschaft und die Unterdrückung der Individualität erleichtern.
Mit dieser Ausstellung setzt der Rosenheimer Kunstverein seine Tradition fort, Beispiele der neuesten Richtungen der russischen Kunstszene zu zeigen, die in das internationale Kunstgeschehen Bewegung bringen. In der Ausstellung werden zahlreiche Kurzvideos gezeigt, dazu drei in Pappschachteln präsentierte „Little man videos“ und zahlreiche Fotografien (Serien „On the Bottom“, Kitchen Suprematism, New God’s Fools, Mask Show).
BLUE NOSES - Viacheslav Mizin und Alexander Shaburov
Photographie und Video
Ausstellungsdauer: 1. Juni - 30. Juli
Eröffnung: Freitag, 30. Juni um 19 Uhr
Einführung: Iris Trübswetter M.A.
Ort: Kunstverein Rosenheim, Klepperstr. 19 Öffnungszeiten: Do 9 -13 und Freitag
Samstag, Sonntag von 14 - 17.30 Uhr
Eine Übertragung der WM-Viertelfinalspiele ist sichergestellt!!
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de, Juni 2006
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Blue Noses:
"Resistance wholesale
and retail"
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Blue Noses:
"At the bottom"
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Blue Noses:
"Death in Venice"
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Kunstverein Rosenheim
Jahresausstellung 2006: Eine der bedeutenden Sammelausstellungen in Bayern
Arbeiten von 55 Künstlern – Sonderausstellung mit Franz Wassermann
Rosenheim – Die bedeutendste und großzügigste Schau zeitgenössischer Kunst in der Region stellte auch heuer die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim dar: Vom 7. Mai bis 18. Juni waren in der Städtischen Galerie Rosenheim Arbeiten von 55 Künstlern zu sehen. Begleitend dazu fand ab 29. April in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 eine Sonderausstellung des österreichischen Künstlers Franz Wassermann statt.
Der Kunstverein eröffnete seine 46. Jahresausstellung am Samstag, 6. Mai, 19 Uhr mit einer Vernissage. Einführende Worte sprachen der 1. Vorsitzende Dr. Werner Scheuer und Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. Zur Ausstellung sprach Iris Trübswetter. An die Ausstellungseröffnung schloss sich ein Frühlingsfest mit dem Jazz-Trio Synergy und feiner Bewirtung von Nikolai Tomschiczek im Galeriegarten an.
Bekannte Namen und neue Gesichter
Die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim gilt als eines der bedeutendsten Kunstereignisse der Region: Die Künstler kommen vor allem aus dem Raum Rosenheim und Umgebung sowie den großen bayerischen Städten. Doch auch aus den Kunstmetropolen Köln und Berlin sind Künstler vertreten. Eine von den Mitgliedern gewählte Jury, dieses Jahr besetzt mit Christian Heß, Peter Pohl, Toni Stegmayer, Peter Weigel und Franz-Ferdinand Wörle hat aus rund 200 eingereichten Mappen knapp 90 Werke für die Ausstellung ausgewählt. Unter den 55 vertretenen Künstlern sind viele bekannte Namen aber auch eine Reihe neuer Gesichter. Das Repertoire der Werke reicht von klassischer Malerei bis zu Objekt- und Videokunst. Die Konzentration auf weniger Namen als in den vergangenen Jahren geht auf ein neues Konzept der Jury zurück, die durch breitere Präsentation der einzelnen Künstler mehr Transparenz in die Auswahl bringt.
Information und Dokumentation
Die Jahresausstellung des Kunstvereins informierte nicht nur über Bestätigtes und Aktuelles aus der zeitgenössischen Kunst, sondern dokumentierte diese auch. Der Katalog berichtet detailliert über die gezeigten Arbeiten und bildet jeden Künstler mit einer Arbeit ab. Für die Jahresausstellung interessieren sich alljährlich auch Kunstsammler: Privatleute, die bayerischen Staatsgemäldesammlungen, aber auch die Städtische Galerie kaufen regelmäßig Werke an, da die Ausstellung zu den bedeutendsten Sammelausstellungen Bayerns zählt. Die Rosenheimer Wirtschaft fördert die Ausstellung durch Inserate im Katalog, die Stadt Rosenheim stellt ihr alljährlich die Städtische Galerie als Ausstellungs-fläche zur Verfügung.
Jahresausstellung 2006 des Kunstvereins Rosenheim
in der Städtischen Galerie Rosenheim, 7. Mai -18. Juni
Eröffnung: Samstag, 6. Mai, 19 Uhr, mit anschließendem Frühlingsfest im Galeriegarten.
Grußwort: Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Begrüßung: Dr. Werner Scheuer, 1. Vorsitzender des Kunstvereins Rosenheim
Einführung in die Ausstellung: Iris Trübswetter
Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Rosenheim: täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr, Max-Bram-Platz 2, Tel. 08031- 36 14 47
Farbkatalog mit einer Abbildung pro Künstler, Anhang mit Dokumenta-tion der Kunstvereinsausstellungen der vergangenen zwölf Monate und einem Sonderteil Franz Wassermann, „documenta XII“, Preis: 10 Euro
Sonderausstellung: Franz Wassermann, „documenta XII“. Gott hat sich selbst umgebracht.
29. April bis 18. Juni, Eröffnung 28. April, 19.00 Uhr, Einführung Prof. Dr. Hannah Stegmayer, Kunstverein Rosenheim e.V., Klepperstraße 19
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de, April 2006
Mai 2006
Kunstverein Rosenheim:
Lucia Dellefant: "change!"
Rosenheim – Der Kunstverein Rosenheim zeigte vom 4. März bis zum 16. April die Ausstellung „change!“ der Münchener Künstlerin Lucia Dellefant. Ausstellungseröffnung war am Freitag, 3. März um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19. Zur Einführung sprach Dr. Heinz Schütz.
Die Kunst von Lucia Dellefant ist demokratisch und lädt ihr Publikum zum Nachvollzug und oft auch zum Mitmachen ein. Der Mensch ist der alleinige Bezugspunkt ihrer Bilder und Objekte. Jede Arbeit beleuchtet Persönlichkeitskonzepte und Raumvorstellungen des Ich. Dellefant interessieren die Grundzüge und die Konstitution des Ich, sie hinterfragt auf witzig ironische Weise Inszenierungen und Bilder, die wir von uns entwerfen, wie wir durch Herkunft, Bildung oder Partnerschaften daran arbeiten. Nach diesen Parametern richtet sich der Raum, den wir für uns als Handlungsumfeld bestimmen. Dieses Wechselverhältnis von Menschen und Raum ist der Kern ihrer Arbeit. Ausgangspunkt der Arbeiten von Lucia Dellefant ist das Wort. Sie bedient sich Begriffen, ganzen Sätzen, Piktogrammen und Logoformen, die sie sowohl malerisch, skulptural als auch installativ umsetzt.
In der Ausstellung change! zeigt Lucia Dellefant Malerei aus der Serie life-design und präsentiert die Arbeit the award of change. Ausgangspunkt der Serie life-design war eine in mehreren Städten ausgestellte große Installation einer dreiteiligen Sitzlandschaft, die aus den Buchstaben des Wortes Ich bestand. Auf den Acrylarbeiten der Serie life-design finden sich scheinbar erkennbare Dinge, architektonisch anmutende Formen und Raum erzeugende Flächen, die zueinander in komplexen Zusammenhängen stehen, sich jedoch einer eindeutigen Aussage entziehen.
Ausgehend von Piktogrammen und Logoformen bedient sich Lucia Dellefant einer vermeintlich allgemeingültigen Formensprache. Sie kreiert eine beziehungslose Oberfläche mit scheinbarem Inhalt, setzt das Bedürfnis, in Formen eine Gestalt wieder erkennen zu wollen, gezielt ein und nutzt das Bestreben zwischen Bild und Text einen Zusammenhang finden zu wollen ...vergebens. Die Künstlerin hinterfragt auf diese Weise medial bedingte Wahrnehmungsgewohnheiten, -Bedürfnisse und Fähigkeiten.
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19, 83026 Rosenheim,
Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0,
Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
Februar 2006
www.dellefant.de
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Change-Award, "change!"
Lucia Dellefant
Download |
Change-Mail, "change!"
Lucia Dellefant
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Posession,
"change!"
Lucia Dellefant
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