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Kunstverein Rosenheim
Ronald Kodritsch: Wie kommt Jörg Haiders Unfallwagen in die Kunst?
Rosenheim - Der österreichische Maler Ronald Kodritsch
zeigt unter dem Titel „schaßvampir“ vom 28. November bis 10. Januar 2010 im Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19 seine jüngsten Arbeiten. Eröffnung der Ausstellung ist am Freitag, 27. November um 19 Uhr mit einer Einführung von Hannah Stegmayer.
Provokation und Resignation sind dabei schwer auseinander zu halten. Während ein großes Flaggenbild den Unfallwagen Jörg Haiders – Phaeton, den Grenzen überschreitenden Mythos – in Szene setzt, zeigt eine Serie kleinformatiger Schwarz-Weiß-Bilder den Tod als unspektakuläres Ereignis: Erhängte Männer an Bäumen, mit erigiertem Penis als letztes biologisches Wunder vor dem endgültigen Sterben.
Es sind die Themen, die Kodritschs Malerei zu außergewöhnlichen Arbeiten machen, die zwischen Humor und Klage ein Drittes heraufbeschwören: den Sarkasmus. Hier reiht sich Kodritsch in die lange Serie scharf sehender und deutlich formulierender österreichischer Künstler, die einen festen Platz im Programm des Kunstvereins Rosenheim haben. Gerhard Rühm gehört dazu, wie Günter Brus, von dessen Exilzeitschrift „Die Schaßtrommel“ die Ausstellung ihren Titel „schaßvampir“ entlehnt. Ein wenig exhibitionistisch, pornographisch oder nur das Wesentliche treffend? Ronald Kodritsch begibt sich zum Kern der Dinge, unter die Oberfläche der gesellschaftlichen Gepflogenheiten und berührt Tabus. Nicht alles schmeckt daher gewohnt, und schließlich zielt der Maler, Zeichner, Fotograf, Objektkünstler und Filmemacher auf unsere Gewohnheiten und trifft. Der Penis wird zur Hand, der Zopf wird zur Fessel, das Porträt wird zum Comic, und die Bedeutung der Dinge verschiebt sich nur gering, um völlig neu vor den Betrachter zu treten.
Als Maler interessiert Kodritsch die Kunstgeschichte, Malerei und ihre Mittel. „The making of socks“ ironisiert den Malprozess, indem die Palette der verwendeten Farben im Bild sitzt, und alles ist klar: Kunst kommt aus der Farbtube, daraus soll kein Geheimnis gemacht werden. Sigmar Polke machte höhere Mächte für seine Bilder verantwortlich, Kodritsch setzt dieses Spiel fort. Jasper Johns ist in den Flaggenbildern präsent, aber auch sein Herkunftsland Österreich, das ihm so viele Anregungen geradezu aufdrängt.
Als Uschi Glas das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst verliehen wird, protestiert er zusammen mit Georg Pruscha, verkleidet als Horst Tappert und Piere Brice. Provokation oder Resignation? Ronald Kodritsch hat die richtigen Mittel gefunden, um mit diesen Phänomenen umzugehen, er übersetzt sie in die Kunst. Dass gerade jetzt seine Skulptur „Reason to believe“ in Wien auf gestellt wurde ist kein Zufall. Am Getreidemarkt steht eine männliche Figur mit maßgeschneidertem Anzug und Aktenkoffer gefährlich schräg auf dem Dachgesims eines Hochhauses, auf der Kippe sozusagen.
Eröffnung: Freitag, 27. November 19 Uhr, Klepperstr. 19, Rosenheim
Einführung: Dr. Hannah Stegmayer
Ausstellungsdauer: 28. November bis 10. Januar 2010
Öffnungszeiten: donnerstags von 9.00 bis 13.00 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr
sonntags von 11 bis 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 31/88 737 99, Telefax 0 80 31/88 737 97
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
November 2009
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Foto: „schaßvampir“, Ronald Kodritsch/Kunstverein Rosenheim
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Foto: „schaßvampir“, Ronald Kodritsch/Kunstverein Rosenheim
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Foto: „schaßvampir“, Ronald Kodritsch/Kunstverein Rosenheim
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Kunstverein Rosenheim
Kunst trotzt Krise
Jahresausstellung mit Werken von 60 Künstlern -
Sonderausstellung Vadim Fishkin
Rosenheim - Ein Spiegelbild zeitgenössischer Kunst stellt die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim dar. Ihr Reper-toire reicht von Konzeptkunst bis zu Skulpturen, von Fotografien bis zu Malerei. 60 Künstler aus der Region Rosenheim, aber auch aus ganz Deutschland haben für die Ausstellung, die am Samstag, 18. Juli, um 18 Uhr in der Städtischen Galerie Rosenheim eröffnet wird und bis zum 30. August zu sehen ist, aktuelle Arbeiten zur Verfügung gestellt. Die Eröffnung der parallel stattfindenden Sonderausstellung „Orbit Edges“ des russischen Künstlers Vadim Fiskin findet ebenfalls am Samstag bereits um 16 Uhr in den Räumen des Kunstvereins, Klepperstraße 19 statt.
Bekannte und neue Namen
Die Jahresausstellung des Kunstvereins gehört zu den bedeutendsten und großzügigsten Präsentationen zeitgenössischer Kunst in Bayern. Sie gilt als Plattform für bekannte und etablierte Namen, bietet jedoch auch in diesem Jahr neuen, aufstrebenden Künstlern ein Forum. Außerdem zeigt sie die Jahresgaben des Kunstvereins aus den Jahren 2008 und 2009, die von dem österreichischen Aktionskünstler Günter Brus und der australischen Konzeptkünstlerin Jenny Watson stammen. Von den begehrten Arbeiten sind noch einige zu erwerben.
Für die Jahresausstellung interessieren sich jedes Jahr zahlreiche Kunst-sammler: Privatleute, die bayerischen Staatsgemäldesammlungen und andere Institutionen kaufen regelmäßig Werke an. Die Sammelausstel-lung dokumentiert außerdem Bestätigtes, Aktuelles und Experimentelles. Der Katalog berichtet detailliert über die gezeigten Arbeiten und widmet jedem Künstler eine Seite. Die Rosenheimer Wirtschaft fördert die Ausstellung durch Anzeigen im Katalog. Die Stadt Rosenheim stellt alljährlich die Städtische Galerie als Ausstellungsort zur Verfügung.
Sonderausstellung „Orbit Edges“
Einen Akzent setzt der Kunstverein heuer mit einer parallel stattfindenden Sonderausstellung des russischen Konzeptkünstlers Vadim Fishkin. Der international renommierte Künstler, der mit seinen Arbeiten an mehreren Biennalen in Venedig beteiligt war, setzt rationale technische Prozesse und naturwissenschaftliche Gesetze in Wechselwirkung mit spielerischen und kreativen Konzepten. Seine „Snow Show“, zu sehen als Teil der Jahresausstellung in der Städtischen Galerie, lädt die Besucher ein, selbst Teil eines Kunstwerkes zu werden. Nur dem Ausstellungsgast, der auf die Spielregeln der von Fishkin geschaffenen Maschine aktiv eingeht, eröffnet sich das Werk. Der zweite Teil der Son-derausstellung von Vadim Fishkin findet in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 statt. „Moving Stars“ verwandeln die Galerie in einen Weltraum. Da sein Sternenhimmel aus schaukelnden Glühbirnen und röhrenden Haartrocknern besteht, wird die Mystik des oft romantisch verklärten Alls aufgebrochen. Auch diese Arbeit fordert von den Besuchern die Bereitschaft, sich emotional auf die Installation einzulassen und bei der Imagination selbst die Initiative zu ergreifen. Hierbei stellt Fishkin klassische Seh- und Denkmuster auf humorvolle Weise in Frage.
Eröffnung mit Sommerfest
Die Jahresausstellung wird am Samstag, 19. Juli, um 18 Uhr mit einer Vernissage und Einführung von Vorstand Helmut Klarner eröffnet. Grußworte übermittelt Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. An die Eröffnung schließt sich das Sommerfest im Galeriegarten mit Musik von „Martin Stolz & Club Society“ und Bewirtung an. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie ist bis zum 30. August täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Jahresausstellung 2009 des Kunstvereins Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim und Sonderausstellung Vadim Vishkin, Kunst-Mühle, Klepperstraße 19, von 19. Juli bis 30. August
Eröffnungen:
Sonderausstellung: Samstag, 18. Juli, 16 Uhr, Klepperstraße 19
Jahresausstellung: Samstag, 18. Juli, 18 Uhr, mit anschließendem
Sommerfest im Galeriegarten der Städtischen Galerie Rosenheim
Grußwort: Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Einführung: Dr. Helmut Klarner, Vorstand des Kunstvereins Rosenheim
Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Rosenheim:
täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr, Max-Bram-Platz 2,
Tel. 08031- 36 14 47
Farbkatalog: Preis: 10 Euro
Sonderausstellung: „Orbit Edges“, Vadim Fishkin, 19. 7. bis 30. 8.
in den Räumen des Kunstvereins, Klepperstraße 19, donnerstags von
9 bis 13.00 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr, sonn-tags von 11 bis 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 31/88 737 99, Telefax 0 80 31/88 737 97
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
Juli 2009
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"Snow/Draw"
Foto: Vadim Fishkin
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"Snow 1 "
Foto: Vadim Fishkin
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Kunstverein Rosenheim:
Walter Raum: Material und Konzept
Rosenheim - Ihre Zeitgenossenschaft lässt sich kaum leugnen: Der 1923 geborene Walter Raum ist mit dem bedeutendsten Vertreter des Informel, dem Katalanen Antoni Tàpies, auf erstaunliche Weise künstlerisch verwandt. Trotzdem hat Walter Raum seine eigene unverwechselbare Bildsprache gefunden. Unter dem Titel „Material und Konzept“ zeigt der Kunstverein Rosenheim vom 16. Mai bis 28. Juni seine Lein-wandarbeiten und Monotypien. Die Ausstellung in der Kunstmühle wird am Freitag, 15. Mai, um 19 Uhr mit einer Einführung von Hannah Stegmayer eröffnet.
Als Walter Raum 1958, sechs Jahre später als Tàpies, auf der Biennale von Venedig ausstellte, malte er informell. Doch er verließ diese sehr subjektive Form des Ausdrucks bald wieder. „Das Informel war die Malerei meiner Zeit, und ich wollte Maler meiner Zeit sein. Also habe ich mich zunächst daran orientiert. Bis ich dachte: Du musst näher zu Dir kommen, als dies die Zeitform des Informel kann“, erläutert er die Hintergründe für diese Abkehr.
Walter Raum arbeitet in der Tat nicht spontan. Große Bilder benötigen nach seiner Überzeugung eine Planung, gelegentlich sogar die genaue Konzeptskizze. Sie fällt bei ihm auch mit dem Moment des Machens zusammen – etwa bei den späten Serien und den in der Ausstellung gezeigten Monotypien, die ein einziges Thema immer wieder bearbeiten - immer klarer, immer einfacher, immer reduzierter und kompromissloser.
Walter Raum vermeidet Effekte, entwickelt ständig neue Bildformen mit geradezu frech wirkenden Gesten, aber damit auch eine unverwechselbare Sprache, die sich jede Freiheit nimmt, um eine gültige Aussage über Malerei pointiert zu setzen. Seine Arbeiten besitzen ein Grundthema: Tod und Krieg als „Chaos, das jeden Tag in der Welt herrscht und einem aus allen Medien entgegen springt“. Diese Erfahrung entspringt dem unmittelbaren Erleben: Als 17jähriger wurde der Maler in den Zweiten Weltkrieg eingezogen. Eine Ablenkung von diesem Thema hat Walter Raum nie zugelassen.
Walter Raum
Ausstellungseröffnung: Freitag, 15. Mai, um 19 Uhr
Einführung: Dr. Hannah Stegmayer
Ausstellungsdauer: 16. Mai bis 28. Juni 2009
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08031/88 737-99, Telefax 0 80 31/88 737-97
kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de, Mai 09
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"Monotypie"
Foto: Walter Raum
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"Große Bilder benötigen Planung"
Foto: Walter Raum
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Kunstverein Rosenheim:
Jenny Watson: Material Evidence
Ausstellung der australischen Konzeptkünstlerin zeigt Querschnitt ihres Werkes
Bereits zum zweiten Mal zeigt der Kunstverein Rosenheim Arbeiten der australischen Künstlerin Jenny Watson. 1995 hatte sie auf der Biennale von Venedig den Pavillon ihres Landes bespielt und dort mit tagebuchartigen Texten und Darstellungen aus dem Leben einer jungen Frau Aufsehen erregt. In den Räumen des Kunstvereins, Kunst-Mühle, Klep-perstraße 19 stellt die Konzeptkünstlerin vom 31. März bis 3. Mai einen einmaligen Querschnitt ihrer Arbeit von 1981 bis 2005 vor. „Material Evidence“ - lautet der Titel ihrer Ausstellung mit Bildern, die auf alten, bunten Stoffen aus Indien und Singapur entstanden sind und Jenny Watsons kolonialistisches Erbe deutlich sichtbar machen.
Die gegenständliche Malerei der Australierin scheint auf den ersten Blick aus Kinderzeichnungen auf bunten Stoffen zu bestehen. Der Bet-rachter führt jedoch die drei Bestandteile - Bild, Text und realer Gegenstand - zu einer Erzählung zusammen, entdeckt das Ausgreifen des zweidimensionalen Bildes in den realen Raum und wird in diesem Spiel gefangen. Die Texte decken sich nicht mit den Bildern oder führen zu den alltäglichen Gedanken der Künstlerin zurück. Zwischen dem Bildermachen und dem Betrachten liegen unendlich viele Schichten, die sich bereits in den Abschweifungen der Texte andeuten und eine Spannung ausdrücken, die den Betrachter schließlich entwaffnet. Er blickt in das Bild und auf die Texttafel wie in einen Spiegel, in dem er sich selbst findet. Die scheinbar harmlose Kinderzeichnung motiviert zu einer gedanklichen Reise in die Erinnerungswelt der eigenen Kindheit.
Der Kunstverein Rosenheim eröffnet die Ausstellung von Jenny Watson am Montag, 30. März, um 19 Uhr in Anwesenheit der Künstlerin. Einführende Worte in ihr Werk spricht Dr. Hannah Stegmayer.
Jenny Watson
Ausstellungseröffnung: Montag, 30. März um 19 Uhr
Einführung: Dr. Hannah Stegmayer
Ausstellungsdauer: 31. März bis 3. Mai 2009
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 Uhr – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de 09/03/09

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Kunstverein Rosenheim:
Aequilibration
Julie Hayward im Kunstverein Rosenheim
Rosenheim - Als „Aequilibration“ wird die Aufhebung des inneren Spannungszustandes eines Organismus oder eines Systems durch Selbstregulation bezeichnet. Diesem Thema widmet sich eine Ausstellung der Künstlerin Julie Hayward, die am Freitag, 30. Januar, um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim, Klepperstraße 19, eröffnet wird. In die Arbeiten führt Lucas Gehrmann ein.
Julie Hayward arrangiert in ihrer Werkschau skulpturale Objekte, Fotografien und Zeichnungen, die mit unterschiedlichen psychischen wie auch physischen Verfasstheiten und Zuständen assoziiert werden. Ihre groß dimensionierten Objekte besitzen ambivalente „Charaktere“. So liegt die Skulptur namens „Pooped“ ihrem Titel entsprechend „erschöpft“ am Boden, während ein mit ihr verbundenes projektilartiges Objekt Bereitschaft zu unmittelbarer Aktivität signalisiert. „Innere Spannungszustände“ scheinen diese Gebilde zu beseelen.
Wer sich den Werken von Julia Hayward emotional nähert, wird feststellen: Der Betrachter kennt sie (so) nicht, doch sind sie ihm auch nicht unbekannt. Denn nicht nur in der äußeren, „realen“ Welt finden sich „Verwandte“, sondern auch in der Welt des Unterbewusstseins. Julie Hayward bringt diese beiden Sprachen zusammen, die sich nach ihrer Ansicht in einem ungerechtfertigten Ungleichgewicht befinden: die rationalistische Logik als das dominante, weil allgemein erlernbare System zur „Beschreibung“ von Welt und die (nicht determinierte) Logik des poetischen, kreativen, emotionalen Denkens.
„Aequilibration“ beschreibt das Ideal der Ausgewogenheit von diesen Gegensätzen. In der „Sprache der Kunst“ zeigt Julie Hayward auf, dass scheinbar Widersprüchliches vereinbar ist.
Die Ausstellung ist vom 31. Januar bis zum 15. März donnerstags von 9 bis 13 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr und sonntags von 11 bis 17.30 Uhr im Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19, zu sehen.
Aequilibration
Ausstellungseröffnung: Freitag 30. Januar um 19 Uhr
Einführung: Lucas Gehrmann
Ausstellungsdauer: 31. Januar bis 15. März 2009
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de, 23. Jan. 2009
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"Aequilibration"
Foto: Julie Hayward
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"Pooped"
Foto: Julie Hayward
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Kunstverein Rosenheim:
Jahresgabenausstellung der Künstler
Für junge Sammler & Kunstliebhaber - zeitgenössi-sche Kunst zu attraktiven Preisen
Rosenheim – Eine bedeutende Übersicht zeitgenössischer Kunst in der Region stellt die Mitgliederausstellung des Kunstvereins Rosenheim dar, die vom 11. Oktober bis 9. November in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 stattfindet. Auch heuer wird die Ausstellung als Jahresgabenausstellung durchgeführt: Arbeiten der Mitglieder sind zu attraktiven Preisen zu haben – eine Chance für Kunstfreunde, hochwertige Originale der Künstler aus der Region günstig zu erwerben. Mit den Jahresgaben wollen die Künstler dem Verein und seinen Fördermitgliedern für die Unterstützung danken.
Die etwa 80 präsentierten Arbeiten symbolisieren die ganze Bandbreite der Schaffenskraft der regionalen Künstler. Zu sehen sind Werke vom Aquarell bis zum Holzschnitt, von der Skulptur bis zur Fotokunst, Arbeiten in unterschiedlichen Techniken und Materialien. Vertreten sind bekannte Namen wie Charlotte Dietrich, Christoph Drexler, Christian Heß, Heinz Haberkorn, Heidemarie Hauser, Peter Pohl, Inge und Alfred Regnat, Toni Stegmayer, Gert Wimmer, Günter Weigel ebenso wie neue Mitglieder und junge Nachwuchskünstler. Sie alle fordern zu einem Dialog über zeitgenössische Kunst auf, regen zur Auseinanderset-zung mit Bestätigtem, Aktuellem und neuen Schaffensformen an.
Die Jahresgabenausstellung in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 eröffnet am Freitag, 10. Oktober, um 19 Uhr mit einer Vernissage. Bis zum 9. November ist die Ausstellung donnerstags von 9.00 bis 13 Uhr, freitags, samstags und sonntags von 11.00 bis 17.30 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
E-Mail: kunst@dieterle-partner.de, Oktober 2008

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Kunstverein Rosenheim:
Mythos Wasser
Ausstellung zum Hochwasserforum Mangfalltal
Rosenheim – Wasser stellt eine Naturgewalt dar, die positive, aber auch negative Assoziationen weckt. Eine kreative Auseinandersetzung wagt eine ungewöhnliche Gemeinschaftsaktion von Wasserwirtschaftsamt und Kunstverein Rosenheim. Die Ausstellung vom 28. September bis 29. Oktober setzt sich künstlerisch mit dem „Mythos Wasser“ auseinander. Die Werkschau von Mitgliedern des Kunstvereins findet im Rahmen des „Hochwasserforums Mangfalltal“ statt, das die Bevölkerung über die vielfältigen Aspekte der Schutzmaßnahmen informiert.
Der Ausstellungsort besitzt Symbolkraft: Die Arbeiten der acht Künstler sind im Garnmagazin der Alten Spinnerei in Kolbermoor zu sehen – direkt am Mangfallkanal gelegen. Zur Eröffnung am Samstag, 27. September, um 18 Uhr wird außerdem eine Lichtinstallation des Sponsors, Arnold & Richter Cine Technik (Arri), Stephanskirchen, den „Mythos Wasser“ beleuchten. Diese Herangehensweise an das Element Wasser vollzieht auch die Ausstellung mit Arbeiten von Heidemarie Hauser, Christian Heß, Reinhold Pichler, Gerhard Prokop, Peter Reill, Peter Riß und Peter Weigel. Ihre Auseinandersetzung mit dem „Mythos Wasser“ reicht von Fotodokumentationen bis zu Wasserzeichnungen, bei denen das Element selber seine imaginäre Hand geführt hat.
Das Wasser stellt in der Gegenwartskunst ein beliebtes Thema dar, das in den unterschiedlichsten Formen bearbeitet wird. Sich mit der Interpretation und Darstellung von Aspekten des Hochwasserschutzes zu beschäftigen, spiegelt nach Einschätzung des Kunstvereins in der Region trotz vieler aktueller Baumaßnahmen einen neuen Schaffensprozess wider. Die Ausstellung versteht sich deshalb als ergänzendes Element der Veranstaltungsreihe des Wasserwirtschaftsamtes, die in erster Linie Vorträge mit Informationen rund um den Hochwasserschutz und ökologische Themen umfasst.
Die Werkschau „Mythos Wasser“ wird durch zwei Sonderveranstaltungen ergänzt: Am Samstag, 18. Oktober, setzt sich ab 20 Uhr das Roverandom Quartett mit dem Thema auseinander. Am Mittwoch, 29. Oktober, behandelt Helmut Klarner, Vorstandsprecher des Kunstvereins um 19 Uhr in einem Vortrag den Umgang mit den Naturgewalten in Kunst und Kultur vom 18. bis 20. Jahrhundert. Die Ausstellung in der Alten Spinnerei in Kolbermoor ist donnerstags und freitags von 13 bis 18 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
18. September 2008

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Kunstverein Rosenheim
Etabliertes und Experimentelles
Jahresausstellung mit Werken von 94 Künstlern in der Städtischen Galerie
Rosenheim - Ein Spiegelbild zeitgenössischer Kunst stellt auch heuer die Jahresausstellung des Kunstvereins Rosenheim dar. Ihr Repertoire reicht von Konzeptkunst bis zu Skulpturen, von Fotografien bis zu Malerei. 94 Künstler aus der Region Rosenheim, der Kulturstadt München, aber auch aus ganz Deutschland haben für die Werkschau, die am Samstag, 19. Juli in der Städtischen Galerie eröffnet wurde und bis zum 31. August zu sehen ist, aktuelle Arbeiten zur Verfügung gestellt.
Bekannte und neue Namen
Die Jahresausstellung des Kunstvereins gehört zu den bedeutendsten und großzügigsten Präsentationen zeitgenössischer Kunst in Bayern. Sie gilt als Plattform für bekannte und etablierte Namen, bietet jedoch auch neuen, aufstrebenden Künstlern ein Forum. Für die Jahresausstellung interessieren sich alljährlich auch Kunstsammler: Privatleute, die bayerischen Staatsgemäldesammlungen und andere Institutionen kaufen regelmäßig Werke an. Die Sammelausstellung zeigt nicht nur Bestätigtes, Aktuelles und Experimentelles. Sie dokumentiert dieses auch. Der Katalog berichtet detailliert über die gezeigten Arbeiten und bildet jeden Künstler mit einem Werk ab. Die Rosenheimer Wirtschaft fördert die Ausstellung durch Inserate im Katalog. Die Stadt Rosenheim stellt alljährlich die Städtische Galerie als Ausstellungsort zur Verfügung.
Zwei Sonderausstellungen
Akzente setzt der Kunstverein auch in diesem Jahr gleich durch zwei Sonderausstellungen. Die kasachischen Künstler Erbossyn Meldebekov und Nurbossyn Oris zeigen bis zum 24. August in den Räumen des Kunstvereins in der Klepperstraße 19 Videos, Fotografien und Objekte, die sich unter dem Titel „Halluzination“ mit teils radikalen Mitteln dem Spannungsbogen zwischen der westlichen Moderne und der mittelasiatischen Identität widmen. Der Garten der Städtischen Galerie präsentiert sich während der Ausstellung auch als Ausstellungsobjekt: Hier hat der österreichische Künstler Wilhelm Scherübl im Rahmen der Aktion „Kunsträume Bayern 2008“ die Installation "Iи/OUT" geschaffen, die zu Reflektionen über das Wechselspiel von Natur und Kunst einlädt.
Vernissage mit Sommerfest
„Kunst im öffentlichen Raum“ lautete auch der Einführungsvortrag zur Vernissage, den am Samstag, 19. Juli, um 18 Uhr Vorstand Hannah Stegmayer hielt. Grußworte übermittelte Rosenheims Oberbürgermeisterin Gabriele Bauer. An die Eröffnung schlpss sich das Sommerfest im Galeriegarten mit Musik und Bewirtung an. Die Ausstellung in der Städtischen Galerie ist bis zum 31. August täglich außer montags von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
Jahresausstellung 2008 des Kunstvereins Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim, 20. Juli bis 31. August
Eröffnung: Samstag, 19. Juli, 18 Uhr, mit anschließendem Sommerfest im Galeriegarten
Grußwort: Gabriele Bauer, Oberbürgermeisterin der Stadt Rosenheim
Begrüßung und Einführung: Dr. Hannah Stegmayer, Vorstand des
Kunstvereins Rosenheim
Öffnungszeiten der Städtischen Galerie Rosenheim:
täglich außer montags von 10.00 bis 17.00 Uhr,
Max-Bram-Platz 2, Tel. 08031- 36 14 47
Farbkatalog: mit Abbildungen, Anhang mit Dokumentation der Kunst-
vereinsausstellungen der vergangenen zwölf Monate,
Preis: 10 Euro
Sonderausstellungen:
„Halluzination“, von Erbossyn Meldebekov und Nurbossyn Oris, bis 24 August, Räume des Kunstvereins, Klepperstraße 19, donnerstags von 9 bis 13.00 Uhr, freitags und samstags von 14 bis 17.30 Uhr, sonntags von 11 bis 17.30 Uhr;
"Iи/OUT“, von Wilhelm Scherübl, Garten der Städtischen Galerie, bis 31. August, Aktion „Kunsträume Bayern 2008“
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim e.V., Dagmar Dieterle
Telefon 0 80 36/90 37-0 Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de, www.kunstverein-rosenheim.de
Juli 2008
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Sonnenblumensack
Foto: Wilhelm Scherübl
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Sonnenblumensack
Foto: Wilhelm Scherübl
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Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Halluzination - Video, Fotografie, Objekte
Rosenheim - Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 5. Juli bis 24. August 2008 die Ausstellung „Halluzination – Video, Fotografie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 4. Juli um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19. Die beiden Künstler sind anwesend. Kuratorin der Ausstellung ist Iris Trübswetter.
In den vergangenen Jahren ist Zentralasien mit seinen üppigen Rohstoffen und seiner geostrategisch-bedeutenden Lage in den Blickpunkt des politischen Interesses Europas gerückt. Kaum Beachtung fand bisher die bemerkenswert entwickelte Kunstszene, unter anderem gefördert vom Soros Center Almaty in Kasachstan. Zwei kasachische Künstler, die Brüder Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris zeigen im Kunstverein Rosenheim Video, dokumentarische und pseudodokumentarische Fotografie und Objekte zeigen. Die Präsentation setzt die Ausstellungsreihe „Künstler und Kunst aus der ehemaligen Sowjetunion“ des Kunstvereins Rosenheim fort.
Meldibekov, ein international anerkannter Künstler, ist regelmäßig auf internationalen Biennalen vertreten und fehlt auf keiner Ausstellung über zentralasiatische Kunst. Mit Einzelausstellungen war er unter anderem in Almaty, Moskau, Berlin, Prag, Rom, Genf, Zagreb, Yogvakarta, Mumbay, Mexico City vertreten. Meldibekov und Oris, die in ihren Arbeiten einerseits die westliche Moderne thematisieren, andererseits mittelasiatische kulturelle Identität als Kunstmittel einsetzen und globale Probleme ansprechen wie beispielsweise den Verlust kultureller Identitäten und das Erwachen von Nationalismen, islamischen Fundamentalismus contra schamanistische Spiritualität sowie das Wiedererwachen von Gewalt erscheinen mit ihren Bilderfindungen als Gesprächspartner einer selbstreflektierenden westlichen Kunstszene.
Zentralasiatische Grausamkeit, Dschingiskhan, Pferde, Nomadentum, Foltermethoden, harte mongolische Gesichter, Islam, russische Herrschaft: Meldibekov schafft radikale Kunst, die ohne Sublimierung unmittelbar einprägt. Obwohl wir nicht wissen, wie diese Arbeiten im Kontext zentralasiatischer Lebensformen einzuordnen sind, nicht wissen, inwieweit archaische Lebensformen 90 Jahre nach der Oktoberrevolution dort noch existieren, lesen wir dieses Bild intuitiv nicht nur als Symbol asiatischer Wildheit, sondern als kulturunabhängige Metapher für allgegenwärtige Aggression und Gewalt.
Meldibekov spielt mit dem Unterbewussten, spielt mit Urängsten, schafft neue Realitäten, nie gesehene Bilder. Kommentarlos stellt er absurde, meist unangenehme, leidvolle, alptraumhafte Situationen in den Raum, wobei der Umweg über die photographische Dokumentation ihnen den Charakter des Realen verleiht, und den Betrachter zu einer emotionalen Reaktion verführt.
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Ausstellungseröffnung: Freitag, 4. Juli, 19 Uhr
Ausstellungsdauer: 5. Juli bis 24. August 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Zur Ausstellung erscheint ein Katalog
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
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16. Juni 2008
Yerbossyn Meldibekov - Biographie
geboren 1964 im Süden Kasachstans, lebt zurzeit in Almaty
Ausstellungen seit 2000
2006 - "Hyper Muslim (Pastan)", M. Guelman Gallery, Moskau
"REBELS", Galerie Volker Diehl, Berlin
2005 - 51. Venice Biennal, Venice, Italien
"Tamerlan Syndrome" Exhibition, Orvieto, Italien
2004 - "Pueblos y Sombras", Canaia Galerie, Mexico City
"Privatisierungen", Zeitgenössische Kunst aus Osteuropa, Institute for Contemporary Art, Berlin
"Ideas in Motion", Alfieri Atelier Cinema, Florence
2002 - "No mad's land", Haus der Kulturen der Welt, Berlin
"Abseits der Seidenstraße" Kunst und Kultur aus Zentralasien, haus der Kulturen der Welt, Berlin
"Politikum. New engagement", Prazhski Grad, Prag, Tschechische Republik
"Re-orientation", ACC Galerie, Weimar
"Trans Forma", Center for Modern Art, Geneva, Schweiz
Workshop for Contemporary Arts "Non-silk road" Almaty - Tanbaly- Taraz - Zhanatas - Turkestan - Shimkent, Kasachstan
2001 - "Le tribu dell' Arte" , City Gallery of Modern Art, Rom, Italien
"Province: Between Europe and Asia", Shyryaevo Village, Samara Oblast, Rusia
"Art Moscow", Guelmans Gallerie, Moskau
Chamber Exhibition, "Umai" Museum, Almaty, Kasachstan
"Invasia", Center for Contemporary Art, Chisinau, Moldova
2000 - Personal Exhibition in "VN" Gallery , Zagreb, Kroatien
Second Annual Exhibition of the Soros Center for Contemporary Art "Communications: Experience of Interaction", "Atakent" Exhibition Complex, Almaty, Kasachstan
Auszeichnungen
2000 - First Prize of International Jury of the Second Annual Exhibition of SCCA "Communications: Experience of Interaction" Sarajevo
1998 - Prize for best foreign work on "25 Salon Mladin", Zagreb, Kroatien
Nurbossyn Oris - Biographie
geboren August 15, 1971 in Schumkent (Kasachstan)
1993 Graduated from Taraz state University, (Kasachstan)
Ausstellungen
1996 «Asia Transit», State Museum of Arts, Tashkent, Uzbekistan
«Season of the east», Almaty, Kazakhstan
The international festival of experimental art,
The Arena, Sankt-Petersburg, Russia
1998 «Parade of Galleries », Kasteev State Museum of Arts, Almaty, Kazakhstan
2002 «Trans Forma », Center for Contemporary Art, Geneva, Switzerland
2005 «The Tamerlan’s Syndrome », Palazzo dei Setto
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
Foto: Y. Meldibekov/N. Oris
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Ausstellung „Halluzination – Video, Foto-grafie, Objekte“ der kasachischen Künstler Yerbossyn Meldibekov und Nurbossyn Oris
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Kunsthaus für Rosenheim
2008 geprägt von Sponsorensuche und anspruchsvollen Ausstellungen
Rosenheim – 2008 stellt das entscheidende Jahr für die Verwirklichung des Rosenheimer Kunsthauses dar. Nachdem der Stadtrat in einem Grundsatzbeschluss die Bereitstellung eines Grundstücks im Herzen der Stadt auf Erbpachtrecht signalisiert hat, steht heuer die Finanzierung des ehrgeizigen Projektes im Mittelpunkt der Tätigkeit des Kunstvereins, teilte der Sprecher des Vorstandes, Helmut Klarner, bei der Mitgliederversammlung in der Kunstmühle mit.
Das Vorstandstriumvirat bestehend aus Dagmar Dieterle, Helmut Klarner, Hannah Stegmayer, sucht Sponsoren, die bereits sind, das prestigeträchtige und spannende Vorhaben zu unterstützen. Erste Zusagen liegen laut Helmut Klarner bereits vor. Der Neubau soll bis 2010 in der Königsstraße, im Bereich der Pavillons am Riedergarten, realisiert werden. Auch die Architektur des Ausstellungsgebäudes steht: Der Stephanskirchener Architekt Rudolf Finsterwalder stellte der Mitgliederversammlung sein Konzept vor. Es sieht einen modernen Bau in Würfelform vor, deren Architektur sich im umliegenden Park „auflöst“ und die Umgebung widerspiegelt. Durch die gefaltete Oberfläche des fensterlosen Gebäudes stellt das Haus bewusst eine „kleine Störung im städti-schen Gefüge“ dar. Rosenheim erhalte mit einem Haus für zeitgenössische Kunst in zentraler Lage einen weiteren Anziehungspunkt, zeigte sich der Vorstand überzeugt.
Das Kunstjahr 2008 wird auch durch die Fortsetzung des anspruchsvollen Ausstellungskonzeptes geprägt, das aktuell durch die noch bis zum 20. April laufende Werkschau des österreichischen Künstlers Günter Brus geprägt werde. Im Mai/Juni steht eine Ausstellung des Rosenheimer Malers Alfons Lachauer auf dem Programm, im Juli die große Jahresausstellung. Auch die Kunsthandwerkermesse „Kunst + Hand-werk“ werde heuer wieder stattfinden, teilte der Vorstand die wichtigsten Termine mit. Über den Kuratorenwettbewerb für ein Skulpturenprojekt, als Vorbereitung für die Landesgartenschau, berichtete Hannah Stegmayer, die dazu als eine von fünf Kuratoren eingeladen wurde. Sie stellte den Mitgliedern ihr Konzept einer „ereignishaften“ Kunst für Rosenheim vor.
Dass der Verein angesichts dieses großen kunst- und kulturpolitischen Engagements finanziell vor große Herausforderungen steht, stellte Schatzmeister Robert Multrus in seinem Bericht heraus. Er zeigte mit einer schwarzen Null für das abgelaufene Ausstellungsjahr, dass die Finanzlage des Vereins angespannt bleibt. Zuschüsse und Zuwendungen von privater und öffentlicher Hand seien jederzeit willkommen, so der Schatzmeister. Dass die Ausstellungen des Kunstvereins auf große Resonanz – auch weit über die Grenzen Rosenheims hinaus – stoßen, bewies das Publikumsinteresse auch im vergangenen Kunstjahr. Her-ausragendes Ereignis: die Werkschau „Die Peitsche der Erinnerung“ von Jonathan Meese und Daniel Richter.
Kunstverein: Personalien
Im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Kunstvereins standen folgende Personalien:
Die Jury für die Jahresausstellung setzt sich aus Toni Stegmayer, Peter Pohl, Elisabeth Mehrl und Charlotte Dietrich zusammen. In die Jury „Kunst + Handwerk“ wurden Christine Vizthum, Alexandra Holzer, Martin Riedl, Stephan Bieniek und Claudia Denkhaus gewählt. Der Vorstand des Kunstvereins wurde einstimmig entlastet.
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Klepperstraße 19, 83026 Rosenheim
Presse Dagmar Dieterle, Telefon 0 80 36/90 37-0
Telefax 0 80 36/90 37-17, E-Mail: kunst@dieterle-partner.de
April 2008
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Kunsthaus für Rosenheim
Visualisierung 1
Visu: Kunstverein Rosenheim
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Kunsthaus für Rosenheim
Visualisierung 2
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Kunsthaus für Rosenheim:
Lage
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Kunstverein Rosenheim
Günter Brus: Erotik des Schöpferischen
Der Kunstverein Rosenheim zeigt von 14. März bis 20. April 2008 in den Räumen Klepperstraße 19 drei Bilddichtungen so-wie den Film „Zerreißprobe“ (1970) des österreichischen Künst-lers Günter Brus. Die Ausstellungseröffnung findet am Donners-tag, 13. März um 19 Uhr statt, der Künstler ist anwesend.
Rosenheim - Brus zählt zu den radikalsten Vertretern des Wiener Aktionismus. 1970 wegen "Herabwürdigung der österreichischen Staatssymbole" zu sechs Monaten verschärftem Arrests verurteilt, lebte er längere Zeit in Berlin im Exil, um der Haftstrafe zu entgehen. Während er in den 1960er Jahren vor allem mit seinen Aktionen Aufsehen erregte, beschäftigt er sich seit Beginn der 70er Jahre wieder mit Malerei, Zeichnen und Literatur.
Für sein Lebenswerk erhielt Brus 1996 den Großen Österreichischen Staatspreis. Diese höchste österreichische Auszeichnung wird nur ein-mal jährlich einem Künstler für hervorragende Leistungen verliehen. Zur Eröffnung am Donnerstag, den 13. März um 19 Uhr liest der Burg-schauspieler Bernd Jeschek aus den Texten des Künstlers. Eine Einführung in sein Werk gibt der Kunsthistoriker und Philosoph Benedikt Stegmayer.
Günter Brus, 1938 in Ardning, Steiermark geboren, studierte von 1957 bis 1960 an der Akademie für angewandte Kunst in Wien. 1964 begründet er mit Muehl, Nitsch und Schwarzkogler den "Wiener Aktio-nismus". 1984 erschien sein Roman "Die Geheimnisträger", 1987 der Band "Amor und Amok". Soeben ist der zweite Teil seiner Autobiographie erschienen. Brus begleitete sein gesamtes aktionistisches Werk mit Zeichnungen und Malereien. Ab 1970, beginnend mit der Mappe „Irrwisch“, entwickelte er neue Kombinationen von Literatur und bildender Kunst. Es entstanden Arbeiten, die er Bilddichtungen nennt, und die einen neuen Abschnitt in Brus' Schaffen eröffnen. Es hat sich ein reiches zeichnerisches und literarisches Werk entwickelt, das im Austausch mit den großen Literaten der Weltliteratur steht (Jean-Paul, Friedrich Schlegel u.a.). Seit einigen Jahren arbeitet Brus als Kolumnist und Zeichner beim österreichischen Monatsmagazin „Datum“.
Ausstellungseröffnung: Donnerstag 13. März , 19 Uhr
Einführung: Benedikt Stegmayer
Ausstellungsdauer: 14. März bis 20. April 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr, So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de, info@kunstverein-rosenheim.de
www.kunstverein-rosenheim.de
Februar 2008
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Günter Brus: "3 Bilddichtungen"
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Ausstellung
Gerhard Prokop, Bilder 1980 – 2007
Rosenheim - Der Kunstverein Rosenheim zeigt vom 26. Januar bis 2. März eine Retrospektive der Arbeiten des Rosenheimer Künstlers Gerhard Prokop. Die Ausstellungseröffnung ist am Freitag, 25. Januar um 19 Uhr in den Räumen des Kunstvereins Rosenheim in der Klepperstraße 19. Gerhard Prokop zeigt neben neuen Arbeiten mit Stadtlandschaften retrospektiv auch Arbeiten früherer Bildserien sowie Stillleben und Fernsehbilder. Die Stillleben waren Prokops erste konsequent fotorealistischen Ölbilder, in denen er traditionelle Gestaltungsmechanismen mit „bildunwürdigen“ Alltagsgegenständen – Elektrobohrer, Pappschachteln - kontrastierte.
Manipulierte Realitätswahrnehmung via TV, die so häufig Bild mit wirklichem Ereignis verwechselt, war das zentrale Thema der „Fernsehbilder“ von 1981. Durch die explosionsartige Vervielfältigung und Verflachung des Fernsehens seitdem bestätigen sich Prokops Fernsehbilder in ihrer Aktualität. Die neuen Stadtlandschaften von Gerhard Prokop wären ohne den Einsatz von Digitalkamera und Computer nicht mehr möglich, in akribischer Kleinarbeit mischt er aus der Kombination mehrerer Digitalfotos am Computer den Eindruck von Weitwinkel und den entzerrten Linien eines Teleobjektivs und erzeugt damit neue Sichtweisen bekannter Blickwinkel. Die Ausführung erfolgt dann traditionell mit Gouache und harzölgemischten Farbpigmenten nach wie vor in zeitaufwändiger Detailarbeit. Die Kunsthistorikerin Birgit Löffler führt in die Ausstellung ein.
Ausstellungseröffnung: Freitag 25. Januar 19 Uhr
Einführung: Dr. Birgit Löffler
Ausstellungsdauer: 26. Januar bis 2. März 2008
Öffnungszeiten: Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Fr. und Sa. 14.00 – 17.30 Uhr
So. 11.00 – 17.30 Uhr
Weitere Informationen:
Kunstverein Rosenheim, Presse Dagmar Dieterle
Telefon 08036/9037-0, Telefax 0 80 36/90 37-17
eMail: kunst@dieterle-partner.de
info@kunstverein-rosenheim.de
Januar 2008
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Berliner Hauptbahnhof (Lehrter Bahnhof).
50 x125 cm, Gouache/Öl auf Tischlerplatte, 2007
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